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Santorin Kapelle

Athen / Santorin – Unsere Flitterwochen vom 3.6. bis 13.6.2018

Auf die Tage in Santorin habe ich mich im Vorfeld mit dem Reiseführer von Dumont vorbereitet. Damit bin ich gut zurecht gekommen. Über Athen habe ich Vieles von griechischen Freunden und Kollegen erfahren, ein Reiseführer war in diesem Fall nicht zwingend erforderlich.

Am 3.6. ging es vom Flughafen Düsseldorf zunächst nach Athen. Geflogen sind wir zum ersten Mal mit Aegean Airline und ich muss sagen, dass es sich hier um eine gute und servicestarke Airline handelt. Der Flug dauerte 3 Stunden und so landeten wir am frühen Abend in Athen. Vom Athener Flughafen gönnten wir uns ein Taxi zum Hotel Acropolis View, alle Infos hier

Hotelinfos Athen:

Das Hotel war im Vergleich zu anderen Hotels in zentraler Lage zu einem Schnäppchenpreis zu bekommen. Ich war erschrocken, wie teuer die Unterkünfte in Athen sind. www.Booking.com hilft uns immer ganz gut bei der Auswahl der Hotels.

Akropolis-Athen-Wahrzeichen-Sightseeing
Akropolis

Gegen 22 Uhr kamen wir also am Hotel an und konnten die Akropolis von der Dachterrasse leuchten sehen. Der Ausblick war gigantisch. Da wir aber am nächsten Morgen schon zeitig mit dem Erkunden der Stadt starten wollten, wurden wir nicht allzu alt … das werden wir aber in der Regel eh nie auf unseren Trips. Unser Zimmer war zwar sehr klein und lag zu einer Straße hin, so dass es sehr laut war. Wir haben die Nächte nicht gut geschlafen. Aber für drei Nächte war das auszuhalten.

Das Frühstück war o.k., keine Offenbarung und der Frühstücksraum war nicht der gemütlichste. Für einen Kurztrip aber auch ausreichend.

Stadt erkunden:

Akropolis:

Für unseren ersten Tag war eigentlich geplant, die Akropolis zu besichtigen. Wir waren recht früh unterwegs, der Eingang zum Aufstieg ist nur einen Katzensprung vom Hotel entfernt … aber die Idee mit der Akropolis hatten offensichtlich alle anderen Touristen auch, die gerade in Athen waren. Der Eintritt in Höhe von 20,- Euro pro Person erschien uns auf den ersten Blick recht teuer, zumal die Akropolis auch zurzeit eine reine Baustelle war.

Wir entschlossen uns letztlich noch einmal über diese Idee zu schlafen. Stattdessen erkundeten wir die Altstadt. Diese ist vom Hotel ebenfalls ca. 10 Minuten Fußweg entfernt. Athen ist bunt, jung, hip und erstaunlich sauber. Überall laden gemütliche Tavernen zum Verweilen ein. Hier und da gönnten wir uns ein leckeres Bierchen oder einen Ouzo (am liebsten Fix Hellas oder Mythos, gern auch alles durcheinander) oder eine Pita, die mit den hier bekannten, nicht viel gemeinsam haben.

Graffitiviertel:

Grafitti-Viertel-Athen-Altstadt
Graffiti Viertel im Stadtteil Kerameikos

Von der Altstadt begaben wir uns ins so genannte Grafittiviertel im Stadtviertel Kerameikos. Hier kann man wunderbare Fotos machen. Es ist so schön schmuddelig bunt dort. Bemerkenswert, dass sich fast hinter jedem Kunstwerk eine politische Botschaft versteckt und die Hauswände nicht nur willkürlich durch selbsternannte Streetart-Künstler besprüht werden. Auch hier in der Gegend gibt es kleine gemütliche Cafés, in denen man leckere Frappés zu fairen Preisen trinken kann. Ein Frappé geht immer, am besten mit Milch und ohne Zucker.

 

 

 

Natur:

Philopappos Hill-Athen-Ausblick
Philopappos Hill

Bis zum Nachmittag hatten wir die Altstadt und die Umgebung gesehen und so blieb noch genügend Zeit, den Philopappos Hill zu besteigen. Der Berg – eigentlich eher Hügel – befindet sich fußläufig 5 Minuten vom Hotel entfernt. Er ist die höchste Erhebung im südlichen Teil Athens. Der Aufstieg, der eigentlich kein richtiger Aufstieg ist, ist eher einfach zu bewältigen und gleicht einem Spaziergang. Nach ca. 15 Minuten hat man den „Gipfel“ erreicht.

Oben angekommen liegt einem Athen dann zu Füßen. Man hat eine großartige Aussicht, auch auf die Akropolis. Eintritt wird nicht verlangt. Mit einer Flasche Wein oder ein paar Bierchen (griechisches Bier ist wie bereits erwähnt sehr lecker), kann man hier wunderbar den Abend ausklingen lassen. Für den Rückweg im Dunkeln empfiehlt sich dann aber eine Taschenlampe.

 Mount Lycabettus-Athen-Aussicht
Weg zum Gipfel Mount Lycabettus

Athen hat einen weiteren Berg, mit einer tollen Aussicht. Den Stadtberg Mount Lycabettus. Er ist der höchste Berg und man kann entweder zu Fuß oder per Seilbahn zum Gipfel. Wir haben uns bei 35°Grad für den Fußweg entschieden, der wesentlich anstrengender und länger ist, als der zum Philopappos Hill. Dies könnte jedoch daran gelegen haben, dass auf dem Weg nach oben wesentlich weniger Schatten ist und die Sonne ständiger Begleiter ist. Solltet ihr euch auch für den Fußweg entscheiden, nehmt am besten Sonnenmilch, Kopfbedeckung und Trinkwasser mit. Wir haben zum Gipfel ca. 45 Minuten gebraucht. Oben befindet sich ein sehr schönes Restaurant, in dem man sich zu angemessenen Preisen stärken kann. Hier lässt es sich prima aushalten und der Ausblick ist wieder beeindruckend. Was für eine Stadt!

 

Nightlife Athen:

Den Abend lassen wir in der Altstadt ausklingen. Wir haben einige Tavernen, Restaurants und Cafés besucht, da sich alle auf ungefähr gleichem Niveau befanden, können wir im Grunde gar keines besonders empfehlen. Generell muss ich sagen, dass uns das griechische Essen nicht so zusagte. Das hat aber rein gar nichts mit der Qualität der Speisen dort zu tun, sondern vielmehr mit der typisch griechischen Art Olivenöl zu verwenden 🙂

Auf nach Santorin:

Nach drei Nächten in Athen stand dann Santorin auf dem Programm. Santorin sollte für uns ein Erholungsurlaub werden. Wir sind sonst fast nur auf Rundreisen unterwegs, sind nie länger als 2 oder 3 Tage an einem Ort und haben dadurch selten Zeit, wirklich zur Ruhe zu kommen. Wir möchten auch immer so viel wie möglich sehen. Eigentlich bräuchten unsere Urlaubstage viel mehr Stunden. Aber wem geht es da anders? Dieses Mal sollte es anders sein. Entspannung und Relaxen hatten oberste Priorität! Und das Ziel haben wir definitiv erreicht.

Auf Empfehlung eines Kollegen mit griechischen Wurzeln hatten wir uns entschieden, mit der Fähre von Athen nach Santorin zu fahren . Wir waren aber etwas naiv und dachten, wir könnten am Morgen der Abreise im Hafen von Piräus die Tickets problemlos kaufen. Davon wurde uns aber Gott sei Dank noch rechtzeitig abgeraten und wir bekamen online noch Tickets für zwei der wenigen noch verfügbaren Plätze auf der ersten Fähre. Diese legt morgens um 7 Uhr ab. Die Fahrt dauerte 6 Stunden. Mit ausreichend Bier vom Bordbistro vergingen diese wie im Flug. Die Tickets könnt Ihr hier online kaufen. Der Anbieter heißt „Goferry“.

Santorin-weiße Häuser-blaue Dächer
Santorin – blaue Dächer, weiße Häuser-einfach wunderschön

Schon der Blick von der Fähre auf Santorin und vor allem auf Oia war vielversprechend. Man schaute von Weitem auf die Insel uns wusste sofort: das wird genial. Wir konnten gar nicht aufhören, diese winzigen weißen Häuserreihen inmitten diesem dunklen Gestein zu bestaunen. Mittels vorab gebuchtem Transfer, der von der Unterkunft angeboten wurde, ging es zu unserer unserem Hotel. Dafür zahlten wir 25,- €.

Maria´s Place – Hotel in Santorin:

Wir hatten uns für eine Unterkunft in Oia entschieden, weil diese Stadt typisch für die weißen Häuschen mit den blauen Dächern ist. Dort enstehen die bekannten Postkartenmotive. Die Hauptstadt Fira ist belebter, da auch dort täglich die Kreuzfahrttouristen landen und somit die schmalen Stadt-Gässchen schnell überlaufen sind.

Unser Hotel Maria‘s Place ist ein Studio- Apartment-Komplex und liegt am Ortseingang von Oia. Ein großer Vorteil für uns war, dass das Hotel nur von Gästen  über 18 Jahre zu buchen ist.

Maria´s Place-Santorin-Wein in Dämmerung-chillout
Maria´s Place Evening Mood

Perfekt zum Entspannen und Ruhe ist garantiert. Die Zimmer verfügen alle sowohl über einen Blick zum Pool als auch zum Meer und auf den Sonnenuntergang, wenn sich der Tag zum Ende neigt. Zum Sonnenuntergang später mehr, dass ist auf Santorin ein Erlebnis für sich. Restaurants und Supermärkte befinden sich in unmittelbarer Nähe der Unterkunft. Wir können das Hotel uneingeschränkt weiterempfehlen. Vor allem der Preis hat uns überzeugt. Bei unseren Recherchen wurden uns für eine Woche Unterkünfte bis zu 12.000,- Euro pro Person angeboten.

Was das angeht, sind auf Santorin keine Grenzen gesetzt. In der Regel lagen die Angebote bei 300,- Euro aufwärts pro Person pro Nacht. Für Maria’s Place haben wir für die Woche zusammen 760,- Euro gezahlt. Zimmer waren gut ausgestattet und man auch die Möglichkeit sich selbst zu versorgen. Das Frühstück haben wir für 10,- Euro pro Person pro Tag vor Ort dazu gebucht. Das hat sich auch gelohnt.

Das Frühstück wird wirklich liebevoll und frisch zubereitet und ist sehr abwechslungsreich. Wir haben zudem viele hilfreiche Informationen von der Chefin Anna bekommen und auch Tipps, wie wir nicht unnötig Geld fürs teures Essen ausgeben. Ihre Restaurant- und Ausflugstipps waren wirklich Gold wert. Man kann unnötig viel – sehr viel – Geld auf Santorin ausgeben, man muss es aber nicht!

Die Stadt Oia:

WOW … Dieser Gedanke entsteht schon bei den ersten Schritten entlang der Kraterpromenade in Oia, die wir nach 10 Minuten Fußweg von unserer Unterkunft erreichen. Es ist unglaublich, wie schön es hier ist. Wirklich wie auf den bekannten Postkarten. Es ist halt genauso wie man sich Santorin vorstellt. Ach was erzähle ich: Es ist noch schöner. Es scheint wirklich die Insel der Reichen und Schönen zu sein.

Santorin-Oia-Santorini
Oia in der Dämmerung

Bei reich sind wir jedoch leider raus und über schön lässt sich streiten :-). Meine Fotokamera steht auf Dauerauslöser. Nicht nur Oia ist wunderbar schick und schnuckelig, auch die Aussicht ist unbeschreiblich. Es ist irgendwie kitschig, aber kitschig schön, wie in einem Bilderbuch. In der Ferne erkennt man die Hauptstadt, in deren Hafen einige Kreuzfahrtschiffe anlegen. Die Hotels und Restaurants, die am Kraterrand liegen, sehen imposant aus, wie gemalt, und man kann nur erahnen, wie luxuriös und teuer sie mit ihren Whirl- oder Infinity-Pools (teilweise für jedes Zimmer einen eigenen Pool) sind. So etwas habe ich noch nie gesehen. „Santorin sehen und sterben“ ist das neue „Rom sehen und sterben“. Diese Insel kann man nicht mit Worten oder Bildern beschreiben, man muss sie sehen und erleben.

Der Sonnenuntergangs-Wahnsinn:

Auch in Oia gibt es ab Mittag mehr und mehr Touristentrubel. Teilweise kommt man nur langsam voran, ein Fotomotiv jagt das nächste und kleine Ansammlungen von Fotoverrückten verstopfen die schmalen Gassen, die in Richtung Festung „Lòntza-Kastell“ führen. Die Festung am südwestlichen Ende von Santorin ist DER Treffpunkt zum Sonnenuntergang.

Santorin-Oia-Sonnenuntergang-Santorini
Oia zum Sonnenuntergang

Hier tummeln sich gefühlt alle Inselbesucher auf einmal und es kann wirklich schwierig werden, noch ein geeignetes Plätzchen zu finden, um DAS Sonnenuntergangsfoto zu schießen. Das ist so abgefahren. Wie viele Personen auf so eine doch recht überschaubare Festung passen. Dabei ähnelt dieser Sonnenuntergang irgendwie dem auf Key West in Florida … oder dem auf den Seychellen … oder dem auf den Malediven … oder oder oder :-). Aber es ist eben der von Santorin und alle flippen aus. Also stand auch ich Sonnenuntergang für Sonnenuntergang an der Festung, Schulter an Schulter mit anderen Sonnenuntergangsanbetern aller Nationen. Gehört einfach dazu. Und am Ende muss man eben sagen: In Natura ist es viel viel spektakulärer, als man es auf den Fotos auch nur erahnen kann.

 

 

ToDo auf Santorin

Wanderung von Oia nach Fira

Eine durchaus empfehlenswerte, wenn auch nicht ganz so einfache Wanderung, entlang am Kraterrand. Start: überall am Kraterrand. Dauer von Oia aus ca. 3 Stunden, Strecke 9 km. Landschaftlich einmalig, jedoch solltet ihr Kopfbedeckung, Sonnenmilch und genügend Wasser mitnehmen sowie festes Schuhwerk tragen. Die Sonne ist stets Euer Begleiter und der Weg ist etwas steinig. Wir ließen Oia hinter uns und passierten diverse kleinen typisch griechischen weiß, blauen Kapellen.

Santorin-Fira-Wanderung
Santorin

Immer am Meer entlang. Etwa nach der Hälfte muss man ein Stück Straße entlang gehen. Hier betreibt ein kleines Familienunternehmen in einem Wohnwagen eine Art „Cafeteria“. Auf Plastikstühlen kann man bei einem gekühlten Getränk oder selbstgebackenem Kuchen am Straßenrand kurz verschnaufen, bevor der Weg weiter steil aufwärts an den Örtchen Imerovigli und Firostefàni vorbei nach Fira geht. Fira ist wie Oia, nur etwas größer, lebhafter und teilweise etwas teurer. Irgendwie fehlte mir persönlich der besondere Charme. Die Wanderung dorthin möchte ich aber trotzdem nicht missen.

Zurück kann man auch entweder wieder zu Fuß, über denselben Wanderweg, oder per Bus. Wir entschieden uns aufgrund fehlender Zeit für den Bus. Das Treiben am Busbahnhof in Fira zu beobachten ist ein Erlebnis. Da fragt man sich, wie da alles organisatorisch ohne Dauer-Karambolagen funktionieren kann. Für uns als Außenstehende sah das einfach nur chaotisch und unkoordiniert aus. Aber es funktioniert offensichtlich, denn immerhin kamen wir wieder heil in Oia an. 

Unsere Restauranttipps:

In der Nähe von Maria’s Place gibt es zwei Restaurants, die wir getestet haben, von dem wir aber nur eins weiterempfehlen würden:

Meze Meze: Nettes Ambiente mit Blick auf den Sonnenuntergang, abseits des Trubels und zu bezahlbaren Preisen und satt geworden sind wir auch. Wir brauchten keine Reservierung.

Lefkes: Wunderbare Atmosphäre, schickes Restaurant, innen wie außen, jedoch mit gehobener Küche und entsprechenden Preisen. Für uns zu gehoben. Wir brauchen kein schwarz eingefärbtes Tzatziki etc. Die Speisen waren zwar lecker, jedoch sind wir nicht satt geworden und das hat uns bei dem Preis am meisten geärgert. Da gibt es bessere Alternativen. Reservierung notwendig, wenn man auf der schönen Dachterrasse sitzen möchte.

Pizza Edwin: Unser Highlight! Ambiente geht so, spartanisch und zweckmäßig eingerichtet, Lage zwar am Busbahnhof Oia und daher etwas unruhig, aber optimal für Sonnenuntergangfans und Liebhaber guten Essens. Pizza groß und sehr lecker. Die Nudelportionen, die wir an den Nachbartischen gesehen haben, waren auch großzügig. Preislich völlig ok. Pizza ca. 12,- Euro, 1/2 Liter Wein 8,- Euro, 1 Liter Wein 15,- Euro. Pluspunkt: Liefert sogar ins Hotel :-). Wir haben es am letzten Abend getestet und es hat wunderbar geklappt. Es schmeckte genauso lecker, wie im Restaurant selbst. Wir wären am liebsten jeden Tag bei Edwin gewesen. Reservierung von Vorteil.

Imbiss PitoGyros Traditional Grill House: Ambiente cool und zwanglos. Optimal für den kleinen und großen Hunger zwischendurch. Gyros Pita für 2,50 Euro zu empfehlen. Keine Reservierung nötig. Falls kein Tisch frei ist, gibt es eine Warteliste. Wartezeit völlig in Ordnung. Hier waren fast wir jeden Tag. Für den Snack zwischendurch absolut empfehlenswert.

Café Nocturna: Etwas schicker, dafür ist die Lage aber auch nicht zu übertreffen. Liegt auf einem Supermarktdach am Kraterrand, mit Blick auf den Krater, Fira und das Meer, auf denen die Kreuzfahrtschiffe wie Miniaturspielzeug wirkten. Bei der Aussicht kann man es echt aushalten. Wunderbare Cocktails für um die 13,- Euro. Wir waren mittags dort und es waren genügend Tische frei. Klare Empfehlung.

https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g482941-d6731041-Reviews-Nocturna_Cafe-Oia_Santorini_Cyclades_South_Aegean.html

Santorin-Oia-Santorini-Abendstimmung
Santorin Abendstimmung

Einen Abend haben wir uns auf den Weg in den Hafen Ammoudi Port gemacht. Dort kann man in der ein oder anderen Taverne grandiosen Fisch essen. Das Ambiente dort unten ist unbeschreiblich. Das ist wirklich eine andere Welt. Die Wellen krachen gegen die Lavafelsen und man hat das Gefühl, man befindet sich mitten auf dem Ozean. Die Tavernen wirken fast eingezwängt, zwischen dem Meer und den steilen Lavawänden. Es ist auch etwas lauter dort und auch generell wirkt dort alles etwas rauer (Ambiente, Service etc.), aber deshalb nicht weniger attraktiv. Im Gegenteil!

Wir haben uns für die Dimitris Ammoudi Taverna entschieden und wurden nicht enttäuscht. Da wir uns allerdings nicht an Fisch gewagt haben, bei dem sich der Preis nach dem Gewicht rechnet, entschieden wir uns für die Portion Garnelen mit Nudeln und einen Liter Wein. Da konnten wir gut kalkulieren, was preislich auf uns zukommt. Das Essen war sensationell, aber auch mit 75,- Euro für zwei Personen (mit Wein) das teuerste des gesamten Urlaubes. Kann man aber mal machen und ist alleine schon wegen dem abendlichen Flair im Hafen einen Besuch wert. Hier, und in den anderen Lokalitäten im Hafen ist es erforderlich, einen Tisch zu reservieren. Wir hatten Glück, konnten den Tisch allerdings ohne Reservierung nur für 2 Stunden nutzen.

KEIN Eselreiten!

Worauf wir bei unserem Aufenthalt auf Santorin strikt verzichtet haben, ist das Eselreiten. Und ich würde mir wünschen, dass auch alle anderen Touristen darauf verzichten, sich von einem der vielen Eseln aus den Häfen, die steilen schmalen Gassen hoch, in den Ort tragen zu lassen. Und das bei teilweise Temperaturen über 30° Grad. Uns taten die armen Tiere wirklich unfassbar leid. Der Weg hoch nach Oia ist durchaus auch zu Fuß zu meistern, aus Fira führt sogar eine Seilbahn hoch, die preislich ähnlich wie der Eselritt liegt. Der Weg ist in Fira zudem etwas länger und steiler. Wir sind bei unserem Tagesausflug in Fira mit der Seilbahn hoch. An dem Tag war es uns einfach zu heiß.

Fazit:

Athen ist eine überraschend schöne Stadt, in der man viele Attraktionen auf kurze Zeit sehen kann. Das hat mir besonders gut gefallen. Die drei Nächte waren für uns ausreichend, in der Zeit haben wir alles gesehen, was wir sehen wollten.

Santorin-Santorini-Nacht
Santorin bei Nacht

Santorin muss man im Leben einmal gesehen haben. Jeden Mittwoch fliegt Condor von Düsseldorf nach Santorin und auch zurück. Wer da nicht die Chance nutzt und sich dort mal eine Woche blicken lässt, der ist selbst Schuld :-). Eine Woche reicht aber auch völlig aus. Ausflugsmöglichkeiten gibt es genug: Roller- oder Quaterkundung der gesamten Insel (Mietpreis ca. 30 Euro am Tag), Faulenzen an unterschiedlichen Stränden (für uns eher uninteressant, wir haben auf unseren Reisen so schöne Strände gesehen und hatten über die Strände in Santorin nicht so viel Positives gelesen und das was wir davon sehen konnten, gefiel uns auch nicht so besonders), Besichtigung von Museen (ist aber nicht unseres), Weinproben (wollten wir unbedingt, haben wir aber irgendwie dann doch vergessen) und noch so Einiges mehr …

 

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