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Tag 15 und 16: Babin kuk erkunden

… Abreise

Heute haben wir uns keine großen Aufgaben gestellt und werden entspannt in den Tag starten. Unser Plan ist den Rundgang von der anderen Seite anzugehen. Diesen haben wir ja am ersten Tag leider nicht komplettiert, weil wir ihn schlichtweg nicht finden konnten. 

Also auf geht’s. Unser Hauptziel ist der Besuch der Strände Copacabana und Coral Beach im Stadtteil Babin Kuk, im Norden der Halbinsel Lapad. Beide Strände wurden uns bereits von Einheimischen empfohlen. Dank unserer hervorragenden Karte finden wir den Weg relativ schnell und unproblematisch. 

Copacabana Beach Dubrovnik
Copacabana Beach Dubrovnik

Zunächst stoßen wir auf den Strand mit dem vielversprechenden Namen“Copacabana“. Leider hält der Strand nicht, was der Name verspricht. Es handelt sich um einen eher kleinen Kieselstrand, der nicht wirklich zum Baden einlädt. Also ziehen wir weiter. 

Der nächste Abschnitt ist da schon deutlich einladender. Am Coral Beach befindet sich eine tolle Bar, die wirklich zum Verweilen einlädt. Unzählige Liegen (Einzel- und Doppelliegen und sogar Loungebetten) stehen hier zur Verfügung.

Coral Beach Club Dubrovnik
Coral Beach Club Dubrovnik

Dieser Strandabschnitt ist wirklich klasse und wir sind schnell der Meinung, dass man hier gut und gerne mehrere Stunden verbringen könnte. Doch wir haben unser Ziel fest vor Augen: Egal wie, heute finden wir den richtigen Weg und beenden den Rundkurs. Also ziehen wir weiter.

Nach wenigen hundert Metern finden wir den Punkt an dem wir von ein paar Tagen kläglich gescheitert und umgekehrt sind. Zur Erinnerung: Wir kamen damals von der anderen Seite. Motiviert stellen wir fest, dass wir uns hier auskennen und unser Vorhaben beenden können. Das Ziel ist erreicht und der Rest ist reine Formsache. 

More Cave Bar Dubrovnik
More Cave Bar Dubrovnik

Wir befinden uns nun auf dem Rückweg und er führt uns an altbekannten Restaurants vorbei in Richtung Ausgangspunkt. Wir entscheiden uns, vom Hunger getrieben, für einen Zwischenstopp in der Bar „More“. Diese Bar liegt, wie bereits beschrieben, unterhalb eines Hotels und hat für badefreudige Gäste einen direkten Zugang zum Meer. Sie liegt vor einer Höhle, die ins Berginnere führt. Dort ist auch die eigentliche Bar beherbergt. Klasse Idee und tolle Lage. Somit hat die Bar zwei Gäste mehr! Gut gestärkt verlassen wir das Restaurant und planen den letzten Abend in Kroatien.

Wir entscheiden uns keine „großen Sprünge“ mehr zu machen und quasi vor der Haustüre auszugehen. Dank unseres kleinen Helfers „Tripadvisor“ finden wir mehr oder weniger schnell das Bistro „Pull Over“, in dem wir etwas Trinken und Essen können. Das Essen ist gut. Die Rechnung auch, aber nur fürs Restaurant. Satte 60,- Euro müssen wir für relativ gutes Essen berappen. Das bestätigt uns einmal wieder, dass Dubrovnik die teuerst Stadt Kroatiens ist. Das Preis-/Leistungsverhältnis stimmt selten überein.

Mit einem kalten Bier stoßen wir zum Abschied auf einen gelungenen Urlaub an und so endet unser letzter, aber schöner Abend in Kroatien …

Nun frühstücken wir ein letztes Mal, bevor die Abreise unweigerlich bevorsteht. In Summe hat uns Kroatien gut gefallen. Wir werden in den nächsten Tagen noch einmal alles sacken lassen und einen abschließenden Bericht mit Tipps und Empfehlungen zusammenstellen. 

Jetzt heißt es erstmal Abschied nehmen. Mal wieder mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Tag 13 und 14: Perle der Adria

In Dubrovnik auf den Spuren von Game of Thrones 

Nach dem Frühstück in der White Stone Villa machen wir uns auf den Weg in das rund 180 km entfernte Dubrovnik. 5 Nächte in Promajna waren ausreichend, jetzt wird es Zeit für etwas Neues. Die Fahrt entlang der schönen Küstenstraße wird rund 3 Stunden dauern und dabei werden wir sogar ein kleines Stück Bosnien Herzegowina durchqueren. 

Balkon der Dubrovnik Luxury Residence L´ongerie
Balkon der Dubrovnik Luxury Residence L´ongerie

Gegen Mittag erreichen wir unsere Unterkunft Dubrovnik Luxury Residence – L’Orangerie. Der Apartmentkomplex liegt auf der beliebten Halbinsel Lapad, fast unmittelbar am Strand der Lapad-Bucht. Wir werden herzlich empfangen und unser Zimmer ist sofort verfügbar. Unser Apartment ist riesig, wie eine eigene Wohnung. Der Balkon ist ebenfalls gigantisch groß, er ist größer als manches Zimmer unserer Reise. Selbst unsere Koffer bekommen hier ihr eigenes Reich. Frühstück wird leider von seiten der Unterkunft nicht angeboten, soll aber in den umliegenden Cafés und Restaurant zu bekommen sein.

Den restlichen Tag verbringen wir damit, den Stadtteil unseres neuen Domizils zu erkunden. Wir spazieren die Bucht entlang und erblicken noble Hotelresorts, gemütliche Cafés und eine Bar, die direkt in den Felsen am Meer liegt. Hier kann man gemütlich im Badeoutfit einen Cocktail genießen und zwischendurch den direkten Stufenzugang über eine kleine Leiter nutzen, um sich im – für meinen Geschmack doch recht kühlen – adriatischen Meer zu erfrischen. 

Nach unserem 1 1/2 stündigen Power-Walk bei einer Affenhitze – viel länger und weiter als ursprünglich geplant und noch viel heißer als gedacht – sehnen wir und nach einer Abkühlung. Flott aufs Zimmer, rein in die Badeklamotten und pünktlich zum Sonnenuntergang rein ins kühle Nass. Die Freude ist jedoch nur von kurzer Dauer … wir haben die Seeigel nicht mit eingeplant, auf die überall hingewiesen wird. Fluchtartig verlassen wir unverletzt die Gefahrenzone. 

Wir begeben uns daher lieber wieder auf sicheren, stachelfreien Boden und flanieren gemütlich durch die mit unzähligen kleinen Restaurants besiedelten Gassen von Lapad in Promenadennähe. Zur Feier des Tages gibt es eine leckere Pizza :-).

Für den spät abendlichen Chillmodus hat Helli sich wieder einen wunderbaren Film ausgesucht: Saw 8. Hurra! Ich muss mir hinterher eingestehen, bei den ganzen Fortsetzungen völlig den Durchblick verloren zu haben und schlafe verwirrt ein.

Der kommende Morgen startet träge, fast keine Nacht haben wir bisher in Kroatien vernünftig und erholsam geschlafen. So ergeht es uns allerdings irgendwie immer, wenn wir auf Tour sind. Das Frühstück in der nahe gelegenen, schlecht bis gar nicht besuchten Pizzeria ist eine einzige Katastrophe mit teurem Knuspermüsli-Extrem-Zuckerschock. Daher begeben wir uns auf direktem Weg in den in unserem Wohnkomplex ansässigen Supermarkt, damit wir uns für unsere letzten beiden Urlaubstage gut versorgt wissen.

Dubrovniks Altstadt von oben
Dubrovniks Altstadt von oben

Anschließend geht’s mit dem Bus in die Altstadt der Perle der Adria oder des kroatischen Athens, wie man Dubrovnik liebevoll betitelt. Die Haltestelle befindet sich direkt vor unserer Tür, die Fahrt dauert 10 Minuten und kostet pro Person 15 kn für eine Strecke.

Die Station ist nicht zu verfehlen: Es steigen einfach alle aus, bis auf den Busfahrer :-). Der muss sich erst einmal darum kümmern, dass er frische Luft in den nach Schweiß stinkenden Personentransporter bekommt.

Mit der Menschenmenge betreten wir das Tor zur Altstadt. In  Dubrovnik ist die Hölle los: Menschenmassen wie in einem Freizeitpark an Wochenenden in der Ferienzeit. Gut, dass wir uns gestern schon einen Schlachtplan zurecht gelegt haben…

Wir auf der Stadtmauer von Dubrovnik
Wir auf der Stadtmauer von Dubrovnik

Zuerst möchten wir die Drehorte diverser Game of Thrones Szenen besuchen. (Achtung Spoiler) Auf dem Plan stehen zunächst u.a. der bedeutende Schauplatz von Cercei Lannisters denkwürdigen, nackten Bußgang (Uz Jesuite bis zum Gundulic-Platz), der Ort der purpurnen Hochzeit und dem herbeigesehnten qualvollen, aber verdientem Ende von König Joffrey (Gradac-Park) und der Stelle, an der Cercei ihre Tochter Myrcella am Roten Bergfried von Königsmund verabschiedet (Festung Lovrjenac und Hafen). Die Besichtigung der Festung soll 50 kn pro Person kosten. Darauf verzichten wir allerdings, da wir noch die Stadtmauer auf unserer To-Do-Liste haben. Von dort haben wir scheinbar einen ebenso tollen Ausblick auf die Stadt.

Vor allem die Treppe aus der Szene mit der nackten Cercei ist Touristenmagnet. Hier tummeln sich unterschiedliche Gruppen spezieller Game of Thrones Touren und wir fühlen uns mit dieser Kulisse so gar nicht nah an den Geschehnissen einer unserer Lieblingsserie. Zudem bedecken unzählige überdimensional große Sonnenschirme die Straße der spektakulären Episode.

Suchen wir also Kleinfingers Bordell auf (um Missverständnisse zu vermeiden: wir befinden uns immer noch auf den Spuren von Game of Thrones). Als Kulisse hierfür diente das Ethnographische Museum. Hier werden wir nicht so richtig fündig. Könnte daran liegen, dass laut Google-Recherche die Drehorte hierfür in Malta waren.  Egal, stattdessen erkennen wir auf der St- Dominika-Straße einige Stellen, die für mehrere Marktszenen in Königsmund dienten.

In der Altstadt ist unsere GoT -Tour beendet und wir haben insgesamt 300 kn gespart … So viel fragen sich die Guides für den 2 stündigen Trip durch das TV-Fantasy-Abenteuer vor Ort.

Der erste Andrang der Touris hat sichtlich nachgelassen und die meisten Kreuzfahrtschiffreisende scheinen wieder an Bord ihres schwimmenden Resorts. Zeit für uns, uns die Stadtmauer vorzunehmen.

Stadtmauer Dubrovnik
Stadtmauer Dubrovnik

Diese umrundet die Altstadt von allen Seiten und ist ca. 2 km lang. Der Eintritt liegt bei 150 kn pro Person. Der Blick auf die schimmernde Adria und die Altstadt ist einfach fantastisch. Die Schäden der Bombardierungen von 1991/1992 während des Jugoslavienkrieges sind an einigen Stellen noch deutlich zu sehen, dennoch ist das, was wir hier zu sehen bekommen einfach unfassbar beeindruckend. 

Die fußläufige Umrundung durch die pralle Sonne und fast unerträgliche Hitze dauert ungefähr 1 1/2 Stunden. Wir sind durchgeschwitzt und sonnenverbrannt, aber der Rundgang hat sich definitiv gelohnt und ist ein absolutes Muss bei einem Aufenthalt in Dubrovnik.

Durstig gönnen wir uns in der Altstadt zwei große Biere. Wie schon am Abend zuvor wird uns bewusst, dass Dubrovnik tatsächlich die teuerste Ecke in Kroatien ist. Das macht aber nichts, denn es ist einfach wunderschön.

Mit dem voll gepferchten Bus geht es am Nachmittag wieder zurück nach Lapad. Den Abend lassen wir hier in Strandnähe bei Loungemusik und Abendessen zu Ende gehen. Für den morgigen Tag sind wir bislang noch ohne Plan, aber wir haben schon die ein oder andere Idee.

Tag 12: Ins weit entfernte Makarska …

…einfache Wegstrecke: 15 Minuten

Nachdem es gestern zum Frühstück Wiener Würstchen mit Senf und Ketchup gab, wird heute Nudelsalat mit Schinken in Majo aufgetischt. Wer’s mag.

Unser kleiner Fiat führt uns heute ins Nachbarstädtchen Makarska. In unserem Reiseführer wird die Stadt u.a. „als Medizintourismus-Destination für Rentner“ aber dennoch als „spektakulär“ bezeichnet. Ob das zusammenpasst? Wir werden sehen. Was für „Rentner“ gut ist, kann für uns ja nicht schlecht sein. Die Parkplatzsuche gestaltet sich schwierig, etwas außerhalb werden wir allerdings fündig. Wir spazieren die Hafenpromenade entlang. Unser Weg führt uns dabei in ein kleines Marktstandlabyrinth, überall glitzern Souveniers und Sonnenbrillen. Jedes mobile Geschäft hat etwas anderes zu bieten. Auf so was stehe ich ja: Klimmbimm, egal wo man hinschaut. Und wer lässt hier wieder sein Geld? Der werte Herr :-). 

Makarska Love Locks mit Promenade
Makarska Love Locks mit Promenade

Neu eingekleidet, erkunden wir das Ende der Bucht. Von hier aus hat man einen tollen Blick auf die Uferpromenade. Am Rand befindet sich ein Zaun, den zich verrostete Liebesschlösser zieren. Die hängen wohl schon Jahre dort. Irgendwie haben diese rostigen Überbleibsel jedoch etwas, vor allem, wenn sie auf den Fotos mit der imposanten Promenade den Vordergrund schmücken. Finde ich zumindest. 

Wir sind immer noch auf der Suche nach einem etwas einsameren Strand. Der Strand in Makarska ist so überfüllt, die Menschen liegen schon fast aufeinander, weil kaum mehr Platz ist. Deshalb wollen wir zum Nugal Beach, den man nur über einen 30 minütigen Wanderweg erreichen kann.

Nugal Beach Makarska
Nugal Beach Makarska

Mrs. Google lotst uns in eine von Makarska 5 Minuten entfernte Schotterstraße, an deren Ende ein Wanderweg beginnt. Im Glauben, diese sei der richtige Wanderweg, ziehen wir mit zwei kleinen Wasserflaschen und Strandlaken los. Der Weg endet aber scheinbar nicht. Zwar hören wir durch das Dickicht weit entferntes Gelächter und Geplanschte und es scheint, als seien wir dem Traumstrand ganz nah, aber nirgends finden wir den Weg in Richtung Bucht. Wir kraxeln durch den Wald, immer den Strandgeräuschen nach und stehen plötzlich vor einem Abgrund.

Von hier aus können wir ihn zumindest sehen, diesen doch ganz ansehnlichen Strand, halb FKK und halb für normal Badende. Doch einen Weg hin, finden wir nicht. Mittlerweile sind unsere Wasservorräte aufgebraucht, die Shirts sind bei 35 Grad und einer 3/4 Stunden Wanderung durch teilweise pralle Sonne durchgeschwitzt und Helli ist zur Diva mutiert. Spätestens jetzt ist es an der Zeit schleunigst umzukehren. Sch*** auf den Strand.

Wanderung zum Nugal Beach
Wanderung zum Nugal Beach…oder so

Wir wandern zurück zum Auto und fahren wieder nach Makarska, weil wir hungrig sind. Nach einem guten Abendessen in der Konoba Kalalarga ist auch Helli  wieder friedlich gestimmt und wir schlendern bei beginnendem Sonnenuntergang noch ein wenig durch die schönen Gassen der Stadt, bevor wir uns bei Einbruch der Dunkelheit zurück nach Promajna begeben.

Heute ist unser letzter Abend an der Makarska Riviera, morgen geht die Reise weiter nach Dubrovnik. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es hier schon sehr schön ist. Die Unterkunft werden wir jedoch nicht mehr buchen, da wir lieber weiter Richtung Makarska gehen. Dort wird einfach mehr geboten. Unsere Strandbar würden wir jedoch dann schon vermissen…

…und sie uns sicher auch 😉

Tag 11: Tag des Bieres …

… und des ersten Sonnenbrandes

Strandbar Hoja Lero In Promajna
Strandbar Hoja Lero In Promajna

Zu unserem heutigen Tag in Promajna können wir nicht viel berichten. Das Frühstück ist spärlich wie immer und vor lauter Buffetfrust ereilt uns schon am Vormittag ein enormer Bierdurst, dem wir uns hingeben. Bevor wir uns mit dem Stoff eindecken, wollen wir aber noch kurz unser Örtchen erkunden. Dazu sind wir immer noch nicht gekommen. Auch das geht schnell. Von einem Ende zum anderen spazieren wir gerade mal 15 Minuten. Verlaufen kann man sich hier nicht. Nur ich schaffe das, treu nach dem Motto „ohne Orientierungssinn sieht man mehr von der Welt“. Nach getanem Stadtrundgang führt uns der Weg direkt in einen Supermarkt. Diesen verlassen wir mit gewünschter Ware. 

Aperol Spritz und Bier
Aperol Spritz und Bier

Am Strand ist schon längst kein schattiges Plätzchen mehr zu finden, also ab in die pralle Mittagssonne und rein mit dem Gerstensaft. Schnell werden wir schläfrig und schlafen unter den brennenden Sonnenstrahlen ein. Sonnencreme haben wir übrigens im Eifer des Gefechts vergessen, macht aber nix, denn heute sind wir unsterblich. 

Errötet werden wir wach und bewegen uns auf direktem Weg ins Bett. Wohlgemerkt, es ist erst Nachmittag. Scheinbar sind wir doch nicht unkaputtbar, dafür aber ganz schön Hummer-like.

Pünktlich zum Abendessen werden wir wieder heiter. Hierfür geht’s noch einmal zum Strand zur Cocktailbar, wir verzichten allerdings auf alkoholische Getränke und bleiben bei Wasser und Cola.

Tag 10: Städtesafari

Trogir und Omis … Split ist leider für uns wegen Überfüllung geschlossen

Der Morgen startet unausgeschlafen und mit einem weniger erfreulichen Frühstück. Wir stellen fest, dass es hier ganz nach dem Motto „der frühe Vogel fängt den Wurm“ zugeht. Wer nicht pünktlich um 8 Uhr an der Schlacht am Buffet mitmischt, geht fast leer aus. Aufgefüllt wird hier eher selten und der Puls des Herbergsvater erhöht sich lediglich kurzzeitig auf 3, wenn sich einer der Gäste wagt, den Kaffeevollautomaten falsch zu bedienen.

Auf dem Plan stehen heute die Städte Trogir und Split. Nach Trogir dauert die Fahrt entlang der kurvigen Küstenstraße 1 1/2 Stunden. Vorbei geht an zahlreichen kleinen Örtchen, mal sind sie schnuckelig und einladend mal ein wenig schäbig. Omis gefällt uns schon bei der Durchreise ganz gut.

Trogir Altstadt - kleine Gassen
Trogir Altstadt – kleine Gassen

Am Vormittag erreichen wir unser erstes Ziel: Trogir. Die Stadt liegt inmitten mittelalterlicher Mauern auf einer winzigen Insel, die durch Brücken mit dem Festland verbunden ist. Wir erkunden zunächst die schmalen altertümlichen Gassen und verlieren schnell die Orientierung. Dieser entzückende Ort ist, wie sollte es anders sein, auch bei anderen erkundungsfreudigen Mitmenschen recht beliebt und so staut es sich an manchen Verzweigungen so sehr, dass es teilweise weder vor noch zurück geht. In Summe ist das ein wenig nervig.

Trogir Ausblick von der Festung Kamerlengo
Trogir Ausblick von der Festung Kamerlengo

Wir begeben uns zur Promenade und steuern neugierig auf die alte Festung „Kamerlengo“ zu. Ihre Mauern kann man für eine kleine Eintrittsgebühr von 25 kn über die ein oder andere steile Treppe und Leiter erklimmen und hat einen fantastischen Blick über die Stadt und ihren kleinen Hafen. Das lassen wir uns nicht entgehen. Über den Dächern von Trogir sind wir fast alleine und genießen ungestört den wirklich tollen Ausblick.

Der Hunger treibt uns zurück in die kleinen Gässchen der Stadt, die gefühlt teilweise so schmal sind, dass ich mir Sorgen machen, Helli könnte zwischen ihnen stecken bleiben :-).

Trogir Altstadt - kleines Restaurant
Trogir Altstadt – kleines Restaurant

Hier wimmelt es von kleinen, entzückenden Restaurants (Konobas), eins einladender als das nächste und wir würden sie am liebsten alle testen. So groß ist der Hunger dann leider doch nicht. Team Tripadvisor / Reiseführer lotst und zur Pizzeria Kristian. Da der Laden optisch einen guten Eindruck macht, lassen wir uns hier nieder. Zur Begrüßung gibt es leckeres Brot mit Knofi – eigentlich ist es eher Knofi mit ein bisschen Brot. Die Vorspeisen sind ausgezeichnet und wir sind mehr als überrascht, als der Chef uns zum Dank beim Abschied persönlich die Hand schüttelt und uns weiterhin einen tollen Urlaub wünscht. Das ist doch mal eine nette Geste.

Wir verweilen noch ein bisschen in Trogir, einem Städtchen, das uns wirklich verzaubert, und machen uns am späten Mittag motiviert auf den Weg nach Split. In Split angekommen, verlässt uns die Euphorie jedoch … auf so einen Tumult, Großstadtlärm und Smog sind wir nicht vorbereitet. Ich muss zugeben, ich habe naiv geglaubt, Split sei ebenfalls ein idyllisches Örtchen, dass sich schnuckelig in eine malerische Bucht einschmiegt. Da ist wohl die Fantasie mit mir durchgegangen. Da Split aber laut Aussage vieler Kroatien-Urlauber sehr schön sein soll, wagen wir uns mutig in Richtung Epizentrum des Tourismus. 

Mittels Mrs. Google gelangen wir in dichtem Verkehr zur Promenade. Bis hierhin können wir der Metropole leider noch nichts abgewinnen. Und dazu soll es auch scheinbar nicht kommen. Das Zentrum bleibt für uns unerreichbar: Parkplätze sind keine mehr vorhanden, die öffentlichen Parkplätze sind bereits geschlossen und die Abschleppunternehmen reiben sich vermutlich lachend die Hände während sie sich über die vielen unfreiwilligen Neukunden freuen. Zu allem Überfluss verstopfen sie mit ihren duzend Abschleppwagen die ohnehin schon überfüllten Straßen. 

Omis - Frontansicht Stadtrand
Omis – Frontansicht Stadtrand

Wir müssen uns nach einer Stunde eingestehen, dass wir an Split gescheitert sind und treten frustriert den Rückweg an. Es ist erst Nachmittag und wir beschließen stattdessen einen Stopp in dem Städtchen Omis einzulegen. Omis sitzt vor der vielleicht spektakulärsten Kulisse an der dalmatischen Küste: direkt zwischen Steinwänden aus grau marmoriertem Felsen und dem Meer.

Omis - Treppen zur Festung Mirabela
Omis – Treppen zur Festung Mirabela

Unser Aufenthalt hier ist eher kurz, aber dennoch hinterlässt Omis einen bleiben Eindruck. Auch hier führt ein dichtes Labyrinth aus alten Gassen durch die Altstadt. Alles ist noch uriger und verwinkelter als in Trogir. Vor allem bleiben hier die Tourischaren aus. Unser Weg führt uns zur Festung Mirabela. Für 20 kn Eintritt haben wir die Möglichkeit, steile Treppen und noch steilere und waghalsige Leitern zu erklimmen, um mit einem genialen Blick auf die Stadt belohnt zu werden. Die Mühe lohnt sich im jedem Fall, auch wenn die Höhe wirklich schon unheimlich ist. 

Mit einem Eis in der Hand verlassen wir Omis und erreichen Promajna nach nur einer halben Stunde Autofahrt.

Omis - Ausblick von Mirabela auf die Stadt
Omis – Ausblick von Mirabela auf die Stadt

Den Abend beenden wir in bei einem kleinem Abendessen in der Cocktailbar unseres Vertrauens, bevor wir total geschlaucht ins Bett fallen. Helli hat sich zur Entspannung ein ganz besonders „Bonbönchen“ auf’s Ipad gezogen: Sharknado Teil 6 … ich hätte niemals geahnt, dass es nach den Teilen 1-5 noch schlimmer werden könnte. Mit der Erkenntnis „schlimmer geht tatsächlich immer“ schlafe und glücklicherweise schnell ein :-).

Tag 8 und 9: Von Vodice zur Makarska Riviera

Raus aus dem Erdbebengebiet, rein ins Küstenabenteuer

„It’s great, it’s starts with an eathqake“ … das gaben REM 1987 in ihrem Song „It’s the end of the world“ zum Besten. An unserem letzten Tag in Srima bei Vodice werden wir um 05:09 Uhr durch ein lautes Grollen geweckt. Meine erster Gedanke ist, dass ein LKW durch die Unterkunft brettert. Als plötzlich auch noch die Erde zu vibrieren beginnt, sitze ich senkrecht im Bett und kann nicht genau zuordnen, wer mehr zittert: die Erde oder ich. Nach einigen Sekunden ist der Spuk vorbei. Während ich mich mental auf einen Tsunami, ein starkes Nachbeben oder weitere Naturkatastrophen vorbereite und in Gedanken Fluchtwege, Türrahmen und stabile Tische aufsuche, höre ich von Helli nur ein verschlafenes „och, das war ein Erdbeben und jetzt schlaf‘ bloß weiter“. Für mich endet die Nacht hier allerdings und ich recherchiere bis zum Frühstück im Internet alles zum Thema Erdbeben in Kroatien. In den letzten drei Wochen gab es hier in der Region scheinbar vier kleinere Beben. Ein ganz aktueller Artikel verweist bereits auf das vom heutigen Morgen. Scheinbar hatte es eine Stärke von 4.2. 

Makarska Riviera Promajna
Makarska Riviera Promajna

Nach dem Frühstück brechen wir in Richtung Makarska Riviera auf, dem schönsten Küstenabschnitt in Kroatien. Auf die Zeit- und Entfernungsangaben von Tommy verlassen wir uns aufgrund unserer bisherigen Negativerfahrungen nicht und vertrauen auf Mrs. Google und ihre Navigation. Die Entfernung beträgt ihren Angaben nach 169 Kilometer und knapp 1 1/2 Stunden. Die Fahrt verläuft auch dieses Mal unspektakulär. Die Mautregelungen auf den Autobahnen sind wirklich gut und easy geregelt. Die letzten 20 Kilometer legen wir entlang der Küstenstraße zurück …

Hier lässt sich schon erahnen, warum diese Region so beliebt ist. Uns erschließt sich ein traumhafter Ausblick von oben auf die kleinen Küstenstädtchen und ihre Buchten, die sich aneinanderreihen. Wer bisher vom Urlaubsfeeling verschont geblieben ist, der wird spätestens jetzt, beim Anblick des blauen und glasklaren adriatischen Meeres, blitzschnell in den Entspannungsmodus katapultiert.

Unsere nächste Unterkunft „White Stone Villa“ befindet sich in einem der kleineren und unscheinbareren Küstenörtchen namens Promajna. Mrs. Google findet unser Domizil auf Anhieb und der erste Eindruck ist positiv. Wir werden freundlich und herzlich in Empfang genommen. Das Hotel/Gästehaus wird durch ein älteres Ehepaar geführt und beide sprechen ganz gut deutsch. Der Eingangs- und Frühstücksbereich gleicht tatsächlich einer „White Villa“. Alles scheint recht neu und nobel. Unser Zimmer passt allerdings so gar nicht zum Rest des Interieurs. Das Zimmer ist zwar groß und hat einen tollen Balkon mit Meerblick, jedoch gleichen die Möbel und das Badezimmer eher einer geschmackvoll, aber einfach eingerichteten Bauernstube. Wir fühlen uns dennoch wohl.  

Eigentlich wollen wir heute Promajna erkunden und begeben uns zum Strand, der fußläufig ca. 300 Meter entfernt ist. Das die Strände in Kroatien nicht die schönsten sind, hatten wir im Vorfeld schon zur Genüge gelesen und werden beim Anblick dieses Kieselstrandes bestätigt. Wobei der Kiesel nicht das eigentliche Problem ist. Für unseren Geschmack sind einfach wieder zu viele Sonnenanbeter anwesend. Dieser  Eindruck zieht sich leider bisher durch den gesamten Urlaub, obwohl wir uns in der Nebensaison befinden. Wir möchten daher nicht wissen, wie das Land in den Monaten Juli und August aus den Nähten platzt.

Beach Bar Promanja Hoja Lero bei Sonnenuntergang
Beach Bar Promanja Hoja Lero bei Sonnenuntergang

Wir entdecken sofort die Strandbar „Hoja Lero“. Man könnte auch sagen: Sie zieht uns magisch an. Hier ist es wirklich richtig gemütlich und wir versacken. Aus der Umgebungserkundung wird dann wohl heute nichts mehr. Wir bestellen die Cocktails auf der Karte einmal rauf, aber nicht wieder runter. Das schaffen wir nicht mehr :-). Zu jedem Cocktail gibt’s ein Neon-Leucht-Armbändchen, wie sie in den 90ern getragen wurden. Hätten wir jetzt noch Rollschuhe, könnten wir im Marusha-Style bestimmt die gesamte Riviera bei diesem traumhaften Sonnenuntergang nieder feiern. Stattdessen fallen wir irgendwann, wie ein leuchtender Wolle Petry, ins Bett und wachen witziger Weise auch so wieder auf. 

Das Frühstück am Morgen ist ganz o.k. Wir werden in den kommenden vier Tagen während unseres Aufenhaltes in der White Stone Villa bestimmt nicht verhungern. Das sind schon mal gute Nachrichten. 

Der tolle Stein von Brela
Der tolle Stein von Brela

Wir brechen zum Küstenort Brela auf. Die Fahrt dauert ungefähr 20 Minuten. Ziel ist der Punta Rata, einer der schönsten Strände in der Gegend. Ihn ziert ein aus dem Meer ragender, großer und beeindruckender Felsbrocken. Der Strand samt Brocken ist eines der beliebtesten Fotomotive in Kroatien. Das wollen wir uns doch aus der Nähe anschauen. 

Von dem dicken Stein, der wie Helli ihn liebevoll umschreibt, optisch einer Frikadelle mit Baum ähnelt, sind wir auf Anhieb begeistert und das Ganze sieht schon spektakulär aus. Daher geizen wir nicht mit Fotos und Selfies. Der Strand an sich haut uns jetzt allerdings nicht vom Hocker. Wir sind aber auch wirklich verwöhnt, was Strände angeht.

Wir vor dem tollen Stein in Brela
Wir vor dem tollen Stein in Brela

Hier liegen die Menschen fast Handtuch an Handtuch und wir mittendrin. Wir bevorzugen eher die einsamen und abgelegenen Plätze, die in Kroatien allerdings schwer oder vielleicht auch gar nicht zu finden sind. Uns fällt auf, dass wir offensichtlich auffallen: Wie überall im Land, befinden wir uns scheinbar unter den wenigen Touris, die u-50 sind oder ohne Kind reisen. 

Gegen Mittag wird es am Punta Rata voller als voll und wir entschließen uns, in unser Dörfchen zurückzufahren … die Beachbar ruft.

Tag 7: Nationalpark Krka und Kurzbesuch in Sibenik

Einmal Touritrubel mit wunderbarer Natur, bitte!

Die erste Nacht in unserer semi-optimalen Unterkunft liegt hinter uns. Wir haben nicht besonders gut geschlafen. Die Vorfreude auf das Frühstück ist bei weitem nicht so groß wie der letzten Unterkunft – ja wir trauern Zrinka ein bisschen nach. Etwas essen müssen wir aber, daher gehen wir mehr oder weniger frohen Mutes hin. Da das Essen am Abend im hauseigenen Restaurant wirklich sehr gut war, hoffen wir auf eine Fortsetzung beim Frühstück. 

Die Auswahl ist ok, mehr aber auch nicht. Halbwegs gestärkt, starten wir in Richtung Nationalpark Krka. Wir freuen uns auf die zahlreichen Wasserfälle und vor allem auf das Schwimmen in ihren Seen, denn das kann man dort!

Krka Skradinski buk von oben
Krka Skradinski buk von oben

Eine wichtige Randbemerkung für alle, die einmal in der „Pansion Karoca“ unterkommen möchten. Der Chef Tommy scheint in einem eigenen Raum- und Zeit System zu leben. Seine Angaben könnt ihr getrost verdoppeln. Beispiel gefällig? Gestern: Der Weg nach Vodice sollte nur 1,5 km lang sein, war aber tatsächlich 3,7 km lang. Heute: Fahrt nach Krka soll nur 15 min dauern, es waren aber über 30 km. So viel zur Wertigkeit seiner Aussagen. 

Natürliches Spaßbad Skradinski buk
Natürliches Spaßbad Skradinski buk

Nach gut 30 Minuten kommen wir in Skradin an. Dort sollen wir mit dem Schiff in den Nationalpark gelangen. Die Eintrittspreise sind mit 110 kn vollkommen ok, wenn man bedenkt, dass der 20 minütige Boottransfer inklusive ist. Im Park angekommen, eilen wir zum „Skrandinski buk“. Dies ist der Wasserfall, in dem wir schwimmen können. In Windeseile entledigen wir uns unseren Klamotten, springen ins Wasser und ignorieren profihaft die Kälte. Wenn wir unter Wasserfällen schwimmen können, hält uns nichts und niemand auf. EINFACH GEIL! Kühles Wasser, toller Ausblick und noch nicht allzu viele Touristen.

Krka Skradinski buk
Krka Skradinski buk

Das waren tolle 30 Minuten, denn dann kommen die Touristen in Scharen! Überall Menschen! Obwohl ich überhaupt kein Freund von Menschenmassen bin, erkläre ich mich bereit, den ca. 2 km langen Rundgang mit zu wandern. Dani lässt auch einfach nicht locker. Das Ganze endet in einer schleichenden Touristen-Polonaise, was so gar nicht mein Ding ist. Dennoch sollte hier der Fokus auf der fantastischen Natur liegen. Diese ist absolut genial. Überall kann man kleinere und größere Wasserfälle entdecken. Das ist genau das Richtige für uns Wasserfall-Anbeter. Zum Wandern allerdings bietet der Nationalpark Plitvicer Seen deutlich mehr Möglichkeiten und die Massen an Menschen verlaufen sich dort teilweise besser. Die Wasserfälle hier sind für uns jedoch schöner und spektakulärer. Die Runde beenden wir nach ca. einer Stunde und fahren mir dem Boot zurück nach Skradin. 

Sibenik Altstadt
Sibenik Altstadt

Kurzerhand entschließen wir uns, einen kurzen Stopp in Sibenik einzulegen, um eine Kleinigkeit zu essen und einen kurzen Einblick in die Altstadt zu gewinnen. Wir fahren von oben in die Stadt hinunter und ich muss ehrlich sagen, was ich da sehe, gefällt mir zunächst nicht sonderlich. Aber in der Altstadt angekommen, überrascht mich das Flair dieser altertümlichen City sehr. Viele kleine Gassen, alte, weiße Gemäuer und ein mittelalterlicher Charme fesseln uns. Dani feuert mit der Kamera was das Zeug hält, während ich geduldig warte. 

Sibenik Promenade
Sibenik Promenade

Essen kann man in Sibenik auch gut und das zu fairen Preisen. An der Promenade finden sich zahlreiche Bistros und Restaurant. Da ist für jeden was Passendes dabei. Satt und zufrieden lassen wir den Abend nun ausklingen.

Möglicherweise besuchen wir noch Vodice, fest steht das jedoch noch nicht. Falls es hier Berichtenswertes zu erzählen gibt, tragen wir dies gerne nach. 

 

 

 

EDIT: Wir ziehen doch noch mal los nach Vodice.

Vodice bei Nacht
Vodice bei Nacht

Wir möchten uns den Ort bei Nacht einfach nicht entgehen lassen. Wir essen Im Steak Haus by Guste besser als in diesem Urlaub zuvor. Wir ordern je ein Filetsteak medium to rare. Wir erhalten ein perfektes Stück Fleisch mit Krautsalat und Brot. Besser kann ich es an dieser Stelle nicht beschreiben. Vodice ist abends schlichtweg ein echtes Highlight. Es gibt tolle, gemütliche Kneipen und Bars.

Die schmalen Gassen laden zum Midnight-shopping ein. Wenn ihr mal in der Nähe seid, schaut euch das Treiben an. Am Ende sind wir froh, dass wir uns nochmal aufgerafft haben!

Tag 6: Abfahrt Richtung Vodice

Auf zur neuen Unterkunft

Nachdem der gestrige Abend mit Australiern aus Australien, Amerikanern aus Israel, Südkoreanern aus Südkorea, Japanern aus London und Zrinka feuchtfröhlicher endete als gedacht und diverse Flaschen Wein und auch der Slibowitz weichen mussten, sind wir heute sichtlich mitgenommen. Nach dem Frühstück brechen wir mit Lunchpaketen auf. Ohne lässt Zrinka uns nicht fahren. Wir sind irgendwie traurig, das unser Aufenthalt hier endet. Selten haben wir uns auf Anhieb so wohl gefühlt und sind mit einer solchen Gastfreundlichkeit umsorgt worden. Auch wenn das Örtchen, außer den Plitvicer Seen nicht viel zu bieten hatte, hat der Aufenthalt hier einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Wir packen also den Fiat 500 nach Tetrissystem und cruisen los. Die Fahrt nach Srima, einem kleinen Örtchen bei Vodice, soll 2 Stunden dauern. Die Fahrt ist eher unspektakulär und gegen 13 Uhr kommen wir bei unserer nächsten Unterkunft, der Pansion Karoca, an. Die Pansion liegt direkt am beliebten Strand im Ortskern. Warum dieser Strand allerdings so beliebt ist, ist uns schon beim ersten Anblick schleierhaft. Hier handelt es sich vielmehr um ein 2 m breites Kiesbett, dass sich so durch den ganzen Ort zieht. Warten wir aber erst einmal ab …

Strand Vodice
Strand Vodice

Die Unterkunft macht einen eher lieblosen Eindruck und so werden wir leider auch empfangen. Offensichtlich schlägt es hier auf die Stimmung, wenn die Gäste eine Stunde zu früh anreisen. Unser Zimmer ist klein und einfach eingerichtet. Aber es hat einen Balkon mit Meerblick. Bei genauerem Hinsehen müssen wir allerdings feststellen, dass die Hälfte des Ausblicks, der recht schön sein könnte, durch ein überdimensional großes Wellblechdach und einen rauchenden Kamin getrübt wird. Wir sind eben jetzt auch sehr verwöhnt, das darf man nicht unterschätzen.

Der Weg ins Zentrum von Vodice soll 1,5 km entfernt sein. Das machen wir mit links! Da haben wir in den letzten beiden Tagen weitaus mehr Kilometer zurück gelegt. Leider hat sich da wohl jemand bei der Angabe der Entfernung leicht verschätzt, wie wir schmerzlich feststellen. Wir benötigen für eine Strecke in den Ortskern ca. 1 Stunde und sind laut Handy-App 3,7 km gelatscht. Im hoch gelobten Touristenzentrum angekommen stellen wir fest: Viel los ist hier nicht mehr und man merkt, dass wir uns mittlerweile in der Nebensaison befinden.

Restaurant in Vodice
Restaurant in Vodice

Ausgehungert suchen wir vergebens nach einem Restaurant, doch nahezu überall stehen wir vor verschlossenen Türen. In der Not geben wir uns mit der erstbesten Strandbar zufrieden. Das ist offensichtlich eh die einzige Möglichkeit, am Nachmittag etwas zu Beißen zu bekommen.

Vodice selbst ist wirklich schön und besticht durch sein Flair. Eigentlich hat sich der Weg schon gelohnt, wenn wir nicht mit einer etwas anderen Erwartungshaltung, was die Strecke betrifft, gestartet wären. Viele kleine Gassen mit schmucken Restaurants, sogenannten Konobas, gilt es zu entdecken.

Hafen Vodice mit Booten
Hafen Vodice

Besonders schön ist der Hafen, in dem man einige tolle Yachten bestaunen kann. 

Unsere Füße schaffen es so gerade, uns noch einige Meter durch das Zentrum zu tragen, bevor sie versagen. Auf so einen langen Marsch waren wir und unser Schuhwerk nicht eingestellt und so müssen wir leider kapitulieren… das allerdings am weit entferntesten Punkt unserer Unterkunft. Also quälen wir uns in gefühlter Zeitlupengeschwindigkeit die 3,7 km zurück. Der Weg scheint endlos. Hier wird uns auch das Ausmaß der Strandkatastrophe bewusst: die Touristen liegen hier einfach überall: auf Kies, auf Wiese, auf Steg, auf Beton, auf Mauern und teilweise haben sie ihre Handtücher sogar auf dem Promenaden-Weg ausgebreitet, um sich dort in der Sonne zu räkeln. Ob wir uns an diesem Strand in den kommenden zwei Tagen niederlassen werden, wage ich zu bezweifeln.

Wir beschließen, den heutigen Abend mit einem geringen Bewegungsradius ausklingen zu lassen. Morgen steht ein Besuch des Krka Nationalparks an … mit Wandergarantie.

Tag 5: Plitvicer Seen zu Wasser und zu Land

Der 2. Tag wurde spontan zum Wasserabenteuer!

Um 7:30 Uhr sind wir wach und gehen zum Frühstück. Mal wieder ist alles perfekt. Doch was ist das? Nach 30 min kein Kaffee mehr da? Vorsichtig fragen wir nach neuem schwarzen Gold. Promt werden wir mit Espresso und Cappuccino aus dem privaten Kaffeevollautomaten ruhig gestellt. Die neue Kanne Kaffee folgt innerhalb der nächsten drei Minuten. Die Mädels hier sind halt wirklich auf Zack.

Bootsteg Plitvicer Seen
Bootsteg Plitvicer Seen

Gut gestärkt und mit schmerzenden Beinen vom Vortag geht es zur zweiten Runde in den Nationalpark. Alter Schwede was ein Muskelkater in Beinen und Po. Wir nehmen uns trotzdem vor, 2 bis 3 Stunden zu wandern. Wir möchten gerne mit einem Boottransfer zum Startpunkt gelangen. Die Wartezeit dauert bis zu 30 Minuten und die erste Touri-Horde scharrt an der Anlegestelle schon mit den Hufen.

Wir im Ruderboot Plitvicer Seen
Wir im Ruderboot Plitvicer Seen

Kurzerhand überlegen wir uns die Strategie zu wechseln und ein Ruderboot zu mieten. Gesagt getan. Innerhalb weniger Augenblicke sitzen wir in unserer gemieteten wackeligen Nussschale. Ich, als weißer Galeerensklave an den Rudern und Dani, als Kommandant mit Sefiestick, sitzt im Heck des Bootes. Sie gibt die Richtung vor und ich fungiere als Bordmotor. 

Wir steuern in gemäßigter Arbeitsteilung den Kahn über die Seen des Nationalparks. Wir schippern dabei an verschiedenen Wasserfällen, Inseln und Touristenbooten vorbei, bis wir nach zwei Stunden und ca. 4 km, den Kutter zurück geben. Es war eine Mischung aus Romantik und Sporteinheit (vor allem Sporteinheit :-)), aber in Summe eine willkommene Abwechslung zum Tourikram an Land. 

Wir haben jedoch noch massig Zeit und wollen nicht zurück ins Hotel. Was erwartet uns da auch schon? Nichts außer Slibowitz und Bier. Naja, sagen wir es so: Dani will noch wandern. Auf geht´s. Der Plan ist: Bis zum nächsten Bootsteg wandern und mit dem Boot zurück zum Ausgangspunkt. Klingt easy, ist es aber nicht. Nach ca. einer Stunde am Bootsteg angekommen, erwartet uns eine Menschenschlange von 200 m Länge, die alle auf das nächste Boot warten. Toll. Wirklich toll. Meine Stimmung schlägt um, wohl wissend, dass alle 30 min ein Boot kommt. Für uns bedeutet das: ca. 2 Stunden in der prallen Sonne bei 27 °Grad warten. Nicht mit mir. Ich teile Dani im gewohnt hitzigen und „sympatischen“ Ton mit, dass wir die selbe Strecke jetzt direkt zurück gehen. 

Wasserfall vom Boot aus
Wasserfall vom Boot aus

Gut, einen kurzen Stop legen wir noch ein um ein paar schöne Bilder mit Langzeitbelichtung von einem kleinen Wasserfall zu schießen. Nicht ganz so einfach ohne richtiges Stativ und entsprechendem Kamera-Filter. Klappt aber irgendwie. Die müden, schmerzenden Beine tragen uns widerwillig zurück zum Auto. Das Fazit der beiden Tage ist rundum positiv: Plitvicer Seen – da muss man hin. In Zahlen bedeutet das: knapp 30 km gelaufen, 4 km gerudert, 250 Squats und zwei Sporteinheiten. Da darf man auch mal ein Nutella Brot essen oder zwei …. 🙂

Das wohlverdiente Abendessen nehmen wir im Café Plum zu uns, welches uns durch Tripadvisor empfohlen wurde. Diese Empfehlung möchten wir auf diesem Weg weitergeben. Das beste von uns getestete Restaurant hier in der Nähe (ca. 3,5 km von der Unterkunft entfernt). 

Während wir diesen Text hier schreiben, überrascht uns Zrinka mit einem Topf voller Muscheln und Weißwein. Die anderen Gäste trudeln auch langsam ein und der große Tisch auf der Terrasse füllt sich. Der Wein fließt … Daher schalte ich mich jetzt hier aus 🙂 Bis morgen!

Tag 3 und 4: Plitvicer Seen 

Abreise nach Grabovac und Wanderung „Auf Winnetou´s Spuren“

Tag 3: Abreise nach Grabovac

Nach dem Frühstück starten wir von Zagreb zu den Plitvicer Seen. Nach knapp 2 Stunden und ca. 160 km erreichen wir nach einer kurzweiligen Fahrt unser neues Domizil „Zrinka House“ in Grabovac. 

Die Fahrt ist entspannt verlaufen. Die Mautstationen sind wirklich sehr unkompliziert zu durchfahren und nicht wirklich teuer. Der Verkehr ist aufgrund von vielen Geschwindigkeitsbeschränkungen eher unspektakulär und stressfrei. 

Zimmer Zrinka House Grabovac
Zimmer Zrinka House Grabovac

Im Zrinka House angekommen, beziehen wir unser Zimmer. Wir fühlen uns sofort wohl. Man ist das gemütlich hier. Das Zimmer ist echt groß und das Bad ist sauber und modern. Die Dusche ist riesig und lädt wirklich zum endlosen Duschen ein. 

Die Angestellten des Hauses sind hilfsbereit und sehr freundlich! Es deutet sich schon an, wie sehr wir uns hier wohlfühlen werden. 

Die Inhaberin Zrinka lernen wir am Abend kennen. Alleine ihr Angebot, mit ihr einen Slibowitz zu trinken, falls wir nicht einschlafen können, spricht wohl für sich 🙂

In der ersten Nacht schlafen wir relativ gut, sodass wir in den nächsten Tag starten. Der Plan: Wandern im Nationalpark Plitvicer Seen.

Tag 4: Wanderung „Auf Winnetou´s Spuren“

Wir starten recht früh in den Tag. Unser Ziel ist es ziemlich zeitig zum Nationalpark aufzubrechen, um den angekündigten Menschenmassen zuvorzukommen. Doch zunächst wollen in Ruhe frühstücken. Hier überzeugt uns das Angebot des Zrinka House vollkommen. Alles was wir benötigen wird angeboten: Aufschnitt, Müsli in sämtlichen Formen, Früchte, Brötchen, Brot, Obst usw. – alles ist da. Der Kaffee schmeckt auch hervorragend. Somit startet der Tag schon mal perfekt. Außerdem dürfen wir uns für unseren Wandertag so viel Proviant wie wir mögen einpacken. Entsprechende Brötchentüten erhalten wir in Mengen. Wir sind überrascht und schmieren was das Zeug hält.

Die Fahrt zum Nationalpark dauert nur ca. 10 Minuten. Wir nehmen vorsichtshalber den 2. Eingang, da dort weniger Andrang herrschen soll. Wir entscheiden uns für ein 2-Tages-Ticket zum Gesamtpreis von 500,- kn (ca. 68,- €). Hinzu kommt eine Parkgebühr für das Auto in Höhe von 7 kn/Std. (ca. 1,- €). 

Wasserfall Plitvicer Seen
Wasserfall Plitvicer Seen

Da wir hoch motiviert und gut gestärkt durch das tolle Frühstück sind, wagen wir uns an die längste Wanderstrecke. Diese ist 18,3 km lang und mit einer Dauer von 6-8 Stunden ausgezeichnet. Somit ist für uns garantiert, dass wir nahezu jeden Winkel des Parks besuchen. Wir wollen ja nun nicht, dass uns einer der tollen Wasserfälle entgeht. 

In vielen Bereichen des Streckenverlaufs treffen sich jedoch die unterschiedlichen Routen. Hier heißt es Nerven bewahren. Die Gründe sind relativ schnell zusammengefasst: Asiaten, Asiaten, Asiaten. Wer kennt sie nicht? Sie treten nicht selten in Rudeln auf und sind in ihren Bewegungsabläufen unberechenbar. 

Diese modernen Samurais, mit Selfiesticks bewaffnet, lassen keine Gelegenheit aus, ein erspähtes Motiv aus allen Himmelsrichtungen mehrfach zu fotografieren, selbst wenn es sich um einen belanglosen Fisch handelt. Als normal großer Mitteleuropäer fühlt man sich wie ein LKW unter Kleinwagen. Wir alle wissen, was passieren kann, wenn ein Kleinwagen urplötzlich aus heiterem Himmel – ohne Vorankündigung – eine Vollbremsung hinlegt und der LKW auffährt. Genau das Problem hat der normal große Mitteleuropäer, wenn er hinter einem Asiaten geht. Kollateralschäden sind da nicht immer zu vermeiden. Ziemlich nervig, aber nun zurück zum Park….

Plitvicer Seen Blick von oben
Plitvicer Seen Blick von oben

Der Rundweg führt uns an den wunderbarsten Wasserfällen vorbei. Man kann sagen, dass ein Motiv das andere jagt. Stellenweise habe ich das Gefühlt, dass wir alle 5 Meter eine Fotopause einlegen müssen. Das Wasser ist türkis/grün, glasklar und wirklich beeindruckend. Hier wurden u.a. damals die Winnetou-Filme gedreht. Den Schatz im Silbersee können wir leider auch nicht finden. Das liegt wohl daran, dass schwimmen hier strengstens verboten ist. Auch wenn es uns schwer fällt, fügen wir uns dieser Anweisung. In Summe kommen wir Wasserfall-Junkies hier voll auf unsere Kosten.

Wir sind zufrieden
Wir sind zufrieden

Die gut 6-stündige Wanderung hat uns sehr gut gefallen, auch wenn uns die Strecke ein wenig gefordert hat. Die Wanderung ist zwar lang, aber relativ einfach und für jedermann zu schaffen, wenn man geeignetes Schuhwerk trägt. Unsere Beine haben sich dennoch am Ende des Tages bemerkbar gemacht.

Morgen werden wir wohl noch 1-2 kleinere Wanderrouten angehen. Wir haben ja das Ticket für 2 Tage 🙂

Wir sind beeindruckt, welche Schätze die Natur hier für uns parat hat. Damit meine ich nicht die Asiaten 🙂

Kroatien Tag 2

Wir erkunden Zagreb

Zagreb Innenstadt
Zagreb Innenstadt

Gleich nach dem nachhaltigen Frühstück ziehen wir gut gestärkt Richtung Innenstadt. Ich würde Zagreb eher als altmodische Stadt bezeichnen. Sie ist ein wenig dreckig, aber sicher nicht unsympathisch. 

Nach 10 min Fußweg erreichen wir das Zentrum. Da wir grundsätzlich nicht so sehr an Kirchen und Museen interessiert sind steuern wir den Aussichtspunkt Lotrscaktower an. Man erreicht den Turm über wenige Stufen und hat einen traumhaften Blick über die Stadt. Alternativ kann man auch eine Seilbahn nehmen, die aber eher für ältere Leute Sinn macht, die wirklich nur noch schlecht laufen können. 

Täglich um 12 Uhr wird aus dem Turm eine Kanone abgefeuert. Schön das wir um 11:40 Uhr vor Ort sind, um uns das Spektakel von oben anschauen zu können. Der Eintritt kostet 20 kn p.P. (ca. 3,- Euro).

Wendeltreppe im Lotrcaktower
Wendeltreppe im Lotrcaktower

Der Weg durch die enge Wendeltreppe ist gerade für mich eine kleine Herausforderung. Sagen wir es so: Es ist wirklich schmal…

Der Ausblick über Zagreb ist sensationell. Uns liegt die Ganze Stadt zu Füßen.

Ausblick auf Zagreb von Lotrcaktower
Ausblick auf Zagreb von Lotrcaktower

Pünktlich um 12 Uhr scheppert es dann gewaltig. Welch ein Knall. Während ich bereits gedanklich den Abstieg plane, sorge sich Dani, wo wohl die Kugel landen wird. Das sei ja wohl gefährlich. Ich kann sie mit meinem Fachwissen beruhigen und erkläre, dass es sich um Platzpatronen handelt. So steigen wir dann beruhigt und entspannt wieder hinunter in die Stadt. 

Den Rest des nachmittags schlendern wir durch die Straßen Zagrebs und verweilen in einigen der vielen Cafés. Zum Mittag gibts in einem Restaurant mal wieder viel zu viel zu Essen. Es war unglaublich lecker. Gut genährt ziehen wir weiter und besuchen einige Souvenirläden. 

Sichtlich müde ziehen wir uns am späten Nachmittag zu einem Powernap zurück ins Hotel, um am Abend ins Nachtleben Zagrebs zurückzukehren. 

Zagreb Bar Confusion
Confusion Bar in Zagreb

In einer sehr schönen kleinen Bar namens „Confusion“ lassen wir uns auf ein paar Cocktails und Weinschorle nieder, bevor es dann wieder in Hotel zurück geht. 

Morgen starten wir zum nächsten Ziel: Plitvicer Seen

Kroatien Tag 1

Ankunft in Zagreb

Wie üblich starten wir vom Düsseldorfer Flughafen aus Richtung Kroatien. Endlich wieder Urlaubsstimmung. Was hat uns das gefehlt. In den nächsten beiden Wochen werden wir weite Teile dieses so wunderbaren Landes bereisen. 

Am Düsseldorfer Airport durchlaufen wir wieder das übliche Procedere: Koffer aufgeben, Security Check und warten…. Im Gastrobereich haben wir mit Michael Ballack prominente Begleitung. Da wir den „el Capitano“ nicht beim Burger essen stören und um ein Foto bitten wollen, haben wir soviel Anstand, ohne Fotobeweis weiterzureisen. 🙂

Eurowings Propeller Vans Destiny
Propellermaschine und Helli

Wir haben unsere Flüge diesmal bei Eurowings gebucht. Der Pendelbus soll uns zum Flieger bringen. Zwischendurch denke ich mir, dass unser Leben in einem abgelegenen Hangar, verursacht durch einen psychopathischen Busfahrer wohl enden wird, da wir in die abgelegenste Ecke des Geländes gebracht werden. Es stellt sich jedoch „zum Glück“ heraus, dass dort nur die alten „Pötte“ der Airline stehen. „Naja, sterben wir eben so“, denke ich…

Der Flieger ist sehr klein. zwei 2er Reihen, zwei Propeller – das wars. Die Überraschung der versteckten Kamera bleibt aus, sodass wir irgendwann starten. 

Nach 1 STd 40 min heil in Zagreb angekommen, nehmen wir bei Hertz unseren Mietwagen in Empfang. Ich orderte im Vorfeld die kleinste Variante, sodass wir mit zwei Koffern und zwei mal Handgepäck vor einem Fiat 500 stehen. Alles klar denke ich, wo ist der Dachgepäckträger? Erstaunlicherweise passt wirklich alles rein. 

Wir fahren dann gut 20 Minuten zur Unterkunft. Im Casa Blanca BnB angekommen beziehen wir unser Zimmer. Die Zimmer sind modern und sauber, wenn auch ein wenig klein. Aber das passt schon.

Bier Pivo Croatia Kroatien
Bier eines der beliebtesten Grundnahrungsmittel

Danach eilen wir noch schnell zum Supermarkt, bevor dieser schließt. Es ist ja schließlich Samstag. Wir decken uns nur mit dem Nötigsten ein: Bier und Wasser.

Im benachbarten Restaurant essen wir ein wenig und sitzen ganz  „idyllisch“ draußen an der Strasse, direkt neben dem Straßenverkehr. Lediglich die im 5 min Takt vorbeifahrende Straßenbahn stört geringfügig. Das Essen und der Service sind gut.

Am Tag 2 werden wir die Stadt erkunden.

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