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Viva Las Vegas – Am Ende gewinnt immer die Bank, oder so….

Las Vegas 

Wir bekennen uns ganz offen dazu: Vegas ist unser Ding! Im Prinzip lässt sich Vegas einfach beschreiben: Entweder du liebst es, die Stadt, das Zocken, den Sündenpfuhl oder du hast es!

Aussicht von Stratosphere bei Nacht
Aussicht von Stratosphere bei Nacht

Wir lieben es!

In den letzten Jahren sind wir passend zu meinem Geburtstag Ende November regelmäßig für eine Woche nach Vegas geflogen. Teils zum Sightseeing, teils zum Zocken und auch zum Feiern. Ich möchte Euch im Folgenden eine Zusammenfassung unserer Erfahrungen liefern, um Euch die eine oder andere Entscheidung bei Eurem nächsten Vegas-Trip zu erleichtern!

Hotels:

Wir haben bei unseren Aufenthalten im Luxor, Excalibur und Main Street Station gewohnt. Luxor und Excalibur liegen am neuen Strip und sind direkte Nachbarn, die auch miteinander verbunden sind. Main Street Station liegt im „alten Vegas“ also Downtown.

Luxor:

Luxor Außenansicht
Luxor Außenansicht

Das Luxor liegt am südlichen Ende des Las Vegas Boulevard und ist einer ägyptischen Pyramide nachgebaut. In den Abendstunden kann man einen Lichtstrahl entdecken der gerade in den Himmel scheint. Vom Flughafen McCarren kommend, passiert man das bekannte Las Vegas Schild und entdeckt die schwarze Pyramide zu seiner linken.

Mittlerweile ist das Hotel etwas in die Jahre gekommen, aber es ist nicht wirklich schlecht. Als wir das Hotel zum ersten Mal betreten haben, waren wir geflasht. Wie in allen Hotels in Vegas findet man im Erdgeschoss ein riesiges Casino mit Automaten, Roulette- und Black Jack Tischen usw. Die Geräuschkulisse ist der absolute Wahnsinn und überall blinken Lichter und man wird stets irgendwie aufgefordert sein Geld in die Automaten zu werfen, um im besten Fall als „großer Gewinner“ nach Hause zu fahren.

Die Zimmer im Luxor waren immer sauber und angenehm groß. Es gibt mehrere Zimmerkategorien von Standard bis zur Penthouse Suite. Es ist quasi für jeden etwas dabei. Eine Suite ist „nice to have“ aber nicht zwingend erforderlich, da man in Vegas nur zum Schlafen im Zimmer ist. Und dafür reicht ein Standard Zimmer mehr als aus!

Der Innenbereich des Hotels ist, passend zur Pyramidenform, auch im ägyptischen Stil gehalten. Man finden Steinfiguren in Form von Pharaonen und Säulen. Man fühlt sich eigentlich rundum wohl.

Das Luxor verfügt über einen eigenen Food Court, eine Wedding Chapel, Nightlife, Entertainmentprogramme (aktuelles Programm hier), die saisonal wechseln können, sowie diverse à la carte Restaurants.

Theoretisch müsste man das Hotel nicht mal verlassen, wenn Las Vegas nicht so viel zu bieten hätte.

Lage: Die Lage des Hotels ist leider nicht optimal, da es am südlichen Ende des Strips gelegen ist. Somit ist es etwas zu dezentral für mein Empfinden. Die Laufwege zum Mittelpunkt des Strips haben nach ein paar Tagen etwas genervt.

Excalibur:

Excalibur Außenansicht
Excalibur Außenansicht

Im Excalibur haben wir uns bei zwei Aufenthalten in Vegas eingebucht. Das Hotel liegt direkt neben dem Luxor. Beide Hotels sind miteinander verbunden und zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen.

Das Hotel gleicht einem Fantasy-Schloss und beschäftigt sich thematisch mit der Legende von König Arthur und dem sagenumwobenen Schwert Excalibur. Die gesamte Geschichte spiegelt sich innen wie außen wieder und eine gewisse Faszination kann ich an dieser Stelle nicht leugnen.

Die Zimmer sind ebenfalls geräumig und als Standard mehr als ausreichend für einen angenehmen Vegas Trip. Auch in diesem Hotel findet man alles was man benötigt: Restaurants, Food Court, Geschäfte, Entertainment, Wedding Chapel und das im Erdgeschoss angesiedelte Casino runden das Angebot ab. Das Zimmerangebot wird ebenfalls allen Anforderungen gerecht, von Standard bis Luxussuite.

Das märchenhafte Erscheinungsbild, die kostenlosen Parkplätze  sowie die etwas zentralere Lage haben uns dazu veranlasst, das Excalibur dem Luxor vorzuziehen. Auch wenn die Unterschiede marginal sind, macht sich der kürzere Laufweg zum Zentrum des Strips auf Dauer schon bemerkbar.

Das Entertainmentprogramm wechselt hier auch saisonal und kann auf der Homepage nachgelesen werden. Klicke dazu hier.

Main Street Station:

Las Vegas Downtown Eingangsschild
Las Vegas Downtown Eingangsschild

Das Main Street Station Hotel befindet sich in Downtown Las Vegas und ist unsere Lieblingshotel in Sin City. Warum? Weils in Downtown liegt und so herrlich oldschool ist. Doch der Reihe nach. Das Hotel strahlt im Flair eines alten Bahnhofs aus dem geschätzt 18. Jahrhundert. Stilechte Bänke und Beleuchtung in der Lobby laden freundlich zum Verweilen ein.

Die Zimmerkategorien sind nicht so vielfältig wie in den Hotels am neuen Strip, aber das stört auch nicht wirklich. Auf Standardebene macht das keinen Unterschied und wie bereits erwähnt, machen größere Zimmer nur bedingt Sinn. Aber wer’s braucht….

Auch hier findet man einige Restaurants, die neben der typischen amerikanischen Küche sogar eigenes Bier anbieten. Im Hotel befindet sich nämlich eine eigene Brauerei, in der man zudem sehr gut und günstig Essen kann. Das Mainstreet Station Hotel ist mit Abstand das kleinste der drei genannten Hotel, aber dafür auch irgendwie das gemütlichste. Natürlich gibt es hier auch das obligatorische Casino, aber es ist bei weitem nicht so riesig wie im Luxor oder Excalibur.

Am Wochenende gibt es im Buffet Restaurant ein Champagnerfrühstück, bei dem man schon mal gerne versacken kann. Preislich ist alles im fairen Rahmen, wenn man bedenkt, dass man dort mehrere Stunden ziemlich gut essen kann. All-you-can-eat ist in den genannten Hotels sowieso sehr weit verbreitet.

Das Main Street ist zudem das günstigste der drei Hotels, was schlicht daran liegt, dass es nicht am ohnehin teureren neuen Strip liegt und hier auf eine Resortgebühr verzichtet wird. Warum wir uns immer wieder für Downtown entscheiden würden, erfahrt ihr etwas weiter unten. Das Hotel verfügt ebenfalls über kostenlose Parkplätze, wo man seinen Mietwagen sicher abstellen kann, sofern man einen benötigt. Detailinfos zum Hotel findet ihr hier.

Lage: Das Hotel ist nur ca. 5 Gehminuten von der legendären Fremont Street entfernt und ist dennoch eher ruhig gelegen.

Allgemeines:

Personal:

Das Personal war in allen drei Hotels professionell und hilfsbereit – amerikanisch freundlich halt. Dennoch muss einem klar sein, dass in den riesigen Hotels schon eine Art Massenabfertigung herrscht. Die Hotels leben halt nicht von den Zimmerpreisen und dem Service, sondern viel mehr von dem Geld, das in den hauseigenen Casinos verzockt wird.

Sauberkeit:

Im Großen und Ganzen gab es aus unserer Sicht in keinem der drei Hotels ernsthafte Mängel. Was uns jedoch aufgefallen ist, dass in jedem Hotel ein leicht stechender Geruch herrschte, der wohl von den Reinigungsmitteln stammen könnte. Anfangs war das schon ein wenig gewöhnungsbedürftig. Da wir aber nahezu alle Hotels am Strip und in Downtown besucht haben und dort überall diesen Geruch fanden, war dies scheinbar kein Problem eines einzelnen Hotels.

Auffällig:

Alle Casinos sind fensterlos. Nirgendwo findet man eine Uhr. Man verliert stellenweise das Zeitgefühl, was von den Hotels auch bewusst so gewählt ist. Man soll sich dem Spiel hingeben. Die Kellnerinnen liefern gegen kleine Trinkgelder kostenlose, teils hochprozentige Drinks. All dies soll dazu verleiten, beim Zocken risikofreudiger zu sein und mehr Geld zu setzen.

Spielautomat
Spielautomaten findet man überall

ABER AUFGEPASST: AM ENDE GEWINNT (eigentlich) IMMER DIE BANK

Schnell wird klar, dass die Hotels wie bereits erwähnt, nicht an den Zimmerpreisen verdienen, sondern an den Umsätzen der Casinos. Ein ausgefeiltes Konzept, was immer noch aufgeht. Das erklärt auch, warum es zum Jahresende auch Schnäppchenangebote für eine Woche Las Vegas für rund 600,- € gibt (inkl. Flug und Hotel).

allgemeine Infos:

Las Vegas Boulevard – Der Strip

Der Strip ist der wohl bekannteste Abschnitt des heutigen Las Vegas mit den Hotels Cesars Palace, MGM, Bellagio, Venetian, Stratosphere und und und.

Jedes Hotel hat seine eigene Themenwelt und ist einen Besuch wert. Egal, ob man in stilechten Gondeln durch das Venetian gefahren wird oder mit der Achterbahn durchs New York New York knattert. Jedes Hotel bietet etwas Besonderes. Doch alle haben eine Gemeinsamkeit: Ein Casino fehlt nie!

Wieder sieht man den Schwerpunkt, der sich durch das Erscheinungsbild dieser tollen Stadt zieht: Das Glücksspiel. Es gibt jedoch ein paar Highlights, die sich in jedem Fall lohnen:

  1. Das Wasserballett vor dem Bellagio, genannt „Fountains of Bellagio“, welches in regelmäßigen Abständen (alle 15 – 30 min) gestartet wird. Ein Choreografie von Wasserfontänen, untermalt mit Musik, lockt jede Menge Zuschauer an, die sich dieses beeindruckende Schauspiel gönnen.
    Bellagio bei Nacht
    Bellagio bei Nacht
  2. Die Aussicht vom Stratosphere über den kompletten Strip. Das Stratosphere ist das höchste Hotel am Strip.
    Stratophere bei Nacht
    Stratophere bei Nacht

    Es befindet sich am nördlichen Ende des Las Vegas Boulevards und ist gerade bei Nacht ein absolutes Highlight. Für ca. $30 kann man auf die Aussichtsplattform fahren und hat die bunte Welt von Sin City zu seinen Füßen liegen. Einfach beeindruckend!

Transformer am Strip
Straßenkünstler im Transformers-Stil

Wir haben den Strip mehrmals zu Fuß bewandert. Es herrscht eine tolle Atmopshäre. Überall tummeln sich kostümierte Künstler von Captain America über Spiderman bis hin zu Mickey Mouse uvm. Sie verdienen Geld, indem sie mit Passanten für $1 Fotos machen. Ist wirklich witzig, zumal die Künstler allesamt nicht aufdringlich sind.

Nicht nur die Hotels laden zu einem Rundgang ein, sondern auch diverse Geschäfte wie z.B. der 5-stöckige M&Ms Laden, in dem „nur“ die bekannten Schokoladenprodukte angeboten werden. Besonders schön ist der Strip am Abend, wenn sämtliche Beleuchtungen an sind. Man steht gerade beim ersten Besuch der Stadt kurz vor einer Reizüberflutung.

Überall stehen Mexikaner in gelben Shirts, die Euch Visitenkarten frivoler Damen in die Hand drücken. Das ist die „Abteilung Sex“ in Vegas. Lautstark flitschen die meist betagten Herren ihre Daumen über die Karten – ein klares Signal: Hier gibt’s Spaß! Achtet mal darauf.

Essen am Strip:

Es gibt eigentlich überall recht gutes Essen, aber eine besondere Empfehlung ist 800° Pizza direkt am Las Vegas Boulevard. Hammer Pizza und Pitcher zu fairen Preisen. Hier könnt ihr eure Pizzen selbst nach Wahl belegen und sie wird im Holzofen gebacken. Alles in einer offenen Küche, wo ihr immer ein Auge auf Euer Essen werfen könnt – von der Herstellung bis zur fertigen Pizza.

Der Strip ist in Summe beeindruckend. Viele LED-Lichter, ständig pulsiert das Leben, das Entertainment und das Angebot an Shows ist beeindruckend. Von Celine Dion über David Copperfield bis hin zu Stripshows usw. Für jeden ist im Prinzip etwas dabei. Dennoch ist der Strip nicht unser persönliches Highlight.

Downtown:

Nun kommen wir zu unserem persönlichen Herzstück von Las Vegas. Das alte Vegas hat uns gefangen. Leider lernten wir Downtown erst bei unserem 2. Trip kennen und lieben. Beim ersten Trip waren wir nur am Boulevard unterwegs.

Warum hat uns Downtown so in den Bann gezogen? Naja, es ist halt älter, verwegener und nicht so ultramodern. Man hat das Gefühl, dass die Beleuchtung noch aus Glühbirnen besteht, die „einarmigen Banditen“ sind keine digitalen Computer, sondern echte Maschinen. Die Fremont Street strahlt einfach einen besonderen Flair aus, welches schwierig ist in Worte zu fassen.

Downtown Cowboy
Der bekannte Downtown-Cowboy

In den Casinos zocken leicht bekleidetet Damen um bares Geld, die ganze Atmosphäre ist schlüpfriger als am modernen neuen Strip. Zudem bietet das Nachtleben eher unser Programm. Auf diversen Bühnen spielen Livebands Rock-Musik, nebenan tanzen skurrile bis leicht verrückte Personen. Man sammelt so viele Eindrücke – es ist kaum zu beschreiben.

Hotels, wie das legendäre Golden Nugget und das 4 Queens schmücken die Straßen und strahlen in altem Glanz. Überall gibt es Bars im oldschool-Charakter und kleine Restaurants. Die Fremont Street ist überdacht und am Dachhimmel gibt es in regelmäßigen Abständen eine fantastische Lichtshow, untermalt mit richtig geiler Musik. Unter der Decke wurde eine Zipline namens Slotzilla montiert, an der man in einer Höllengeschwindigkeit entlang gleiten kann. Der Freiflug ist jedoch mit ca. $90 nicht ganz billig. Wir haben uns das noch nicht getraut.

Ein weiteres skuriles Highlight ist der Heartattack Grill. Dort wird das Dinner zur Erlebnisshow. ACHTUNG nichts für Kalorienzähler!

Heart Attack Grill
Frontansicht Heart Attack Grill

Dieses Restaurant ist einer Klinik nachempfunden, in der Ihr von Krankenschwestern bedient werdet. Das Konzept des Ganzen beruht auf: Je mehr Kalorien desto besser. Fett ist geil und wehe du isst nicht auf was du bestellt hast. Dann gibt es nämlich weniger sanfte Schläge auf den Hintern … mit einem Holzbrett! Die Burger können als single- bis hin zum 8-fach Burger bestellt werden.

Ihr seid die Patienten, die im passenden Kittel auf das Essen warten und Wein aus dem Tropf oder Schnaps aus der Spritze genießen. Die ganze Atmosphäre muss man meiner Meinung nach mal erlebt haben. Ein kalorienbewusster Hochgenuss ist das Essen jedoch eher nicht.

Es ist ok, aber mehr auch nicht. Trotzdem sollte man sich das ganze Happening mal angesehen haben. Doch wie gesagt: Bestellt besser nur, was ihr auch essen könnt. Für genauere Infos klick hier.

Helli mit Little Mr. T
Helli mit Little Mr. T

Wenn man mich nun fragt, wo wir uns wohler fühlen, würde ich ganz klar mit „Downtown“ antworten. Es ist einfach eher unser Ding. Es fühlt sich irgendwie echter an, auch wenn ich bezweifle, dass man das bei einer Kunststadt wie Las Vegas überhaupt sagen kann.

Mit dem Mietwagen:

Egal wo man wohnt, egal ob am Strip oder Downtown, die Nationalparks sind Pflicht. Das Ganze macht natürlich nur Sinn, wenn man mit dem Mietwagen unterwegs ist. Wir haben den Red Rock Canyon, das Valley of Fire, Death Valley und den Zion National Park besucht.

Death Valley
Death Valley

Beeindruckend sind Sie alle und wir finden, dass man sie gesehen haben sollte. Wir haben viele Wanderungen vor Ort gemacht, um die Natur wirklich erleben zu können. Bei dem ganzen amerikanischen Essen schadet es schließlich auch nicht, sich mal zu bewegen.

Mein persönliches Waterloo habe ich dann beim Erklimmen des Turtlehead Peak im Red Rock Canyon gehabt. Alter Schwede, was ging ich auf dem Zahnfleisch. Ich habe den Alkoholkonsum und das Fast Food der Vortage verflucht.

Alles andere als locker, erreichte ich den Gipfel und konnte zunächst weder das erreichte Ziel noch die überwältigende Aussicht genießen, während sich mein Kollege eine Dose Bier als Belohnung gönnte. Für mich wie ein Schlag ins Gesicht :). 

Nun ja, nachdem ich mich beruhigte und das Schimpfen über den viel zu anstrengenden Anstieg beendete, holte mich Stolz und der Genuss des Augenblicks ein. Auf dem Gipfel war’s wirklich super! Bei bestem Wetter konnten wir schier endlos weit gucken. Einfach toll und empfehlenswert ….

Death-Valley Eingang
Death-Valley Eingang

Die anderen Nationalparks sollte man auch besuchen, auch wenn ich mich gerne wie folgt zitieren lasse: „Überall Steine, rote Steine, aber schön is es schon.“ In diesem Sinne: gönnt’s Euch. Es lohnt sich und man sieht mal was anderes als „nur“ die Stadt.

Was ich Euch hingegen nicht empfehle -wenn Ihr nur eine Woche nach Vegas fahrt – ist ein Ausflug nach Los Angeles.

Die reine Distanz ist hier nicht das Problem, sondern viel mehr das richtige Timing. Wenn Ihr mit dem Auto fahrt, stellt Euch auf eine extreme Rush Hour in Los Angeles ein. Wenn Ihr dort hineingeratet, kann das dauern…..seeeeeeeehhhhhhrrrr lange dauern bis Ihr zurück seid. Und das würde ich mir nicht antun.

Shoppen wird in Vegas ganz groß geschrieben.

Helli hat ausgeshoppt
Helli hat ausgeshoppt

Gerade in der Vorweihnachtszeit locken die Outlets mit tollen Angeboten. Wir waren bisher bei jedem Besuch im südlichen Outlet (Infos: hier). Dort gibt es jede Menge Markenstores mit

Kurztipps

Geld:

Auch wenn die Reiseangebote lukrativ sind, denkt bitte dran: Amerika ist kein Billigreiseland.

Mietwagen:

Wir haben unsere Mietwagen bei Alamo gebucht. Da wir ADAC Mitglieder sind, haben wir diese bereits von Deutschland aus gebucht, da der ADAC günstige Pauschalangebote inkl. Vollkasko anbietet. Achtung: die Verkäufer am Schalter versuchen Euch noch Zusatzleistungen zu verkaufen, die Ihr allesamt nicht braucht. Auch ein Fahrzeug-Upgrade wird gerne angeboten, lohnt allerdings nicht.

Transport:

Wenn ihr keinen Mietwagen nehmen möchtet, dann fahrt mit dem Taxi vom Flughafen zum Hotel. In Vegas selbst fahren den ganzen Tag im 10 bis 15 Minutentakt sowie nachts (leicht eingeschränkt) Pendelbusse (SDX und Deuce), die an vielen Stellen halten und den neuen und alten Strip anfahren. Für diese Busse gibt es u.a. Tages- (ca. $8) und 3-Tages Tickets (ca. $20). Das ist die günstigste Möglichkeit den Strip nicht entlanglaufen zu müssen.

Helikopter-Flug:

Papillon Helikopter
Papillon Helikopter

Lohnt sich! Wir haben eine Grand Canyon Tour gebucht inkl. Landung und Sektfrühstück im Canyon. Es war toll. Aber Vorsicht: nicht jeder Magen verträgt einen holprigen Flug. Wir hatten eine Dame an Bord, der ist das Ganze nicht so bekommen. Ansonsten tolles Erlebnis für ca $350 für p. P.

Diese Tour beinhaltete die Abholung im Hotel, den Rundflug inkl. Sektfrühstück sowie den Rücktransport ins Hotel. Die Tour war auf ca. 4,5 Stunden ausgelegt. Papillon hat ebenfalls Rundflüge über den Strip bei Nacht im Angebot. Diese Tour könnte ich mir gut vorstellen, war uns allerdings letztlich zu teuer, da diese nur eine Stunde ging. Alle aktuellen Infos findet Ihr hier.

 

 

Einkaufen:

Kauft Euch Getränke außerhalb von Vegas ein. Wir waren bei Walmart und haben uns für die Woche eingedeckt. Da spart ihr viel Geld. Am Strip ist selbst in den Drugstores vieles doppelt so teuer.

24/7 Stores im Hotel:

Notfallplan, wenn die Reserven zu Ende gehen . Jedes Hotel hat mindestens einen Laden der 24 h und 7 Tage die Woche geöffnet hat. Wir hatten nachts das Bedürfnis „tolle“ Angebote anzunehmen, wie z.B. 2 große Dosen Bier und ein Shot zum „Sonderpreis“.

Schlaf/Biorhythmus:

Für eine Woche alles auf den Tages- und Nachtrhythmus umzustellen ist für uns nicht möglich gewesen und machte keinen Sinn. Vegas liefert 24 Stunden Programm. Da ist es eigentlich egal wann man schläft. Am besten einfach hinlegen, wenn man müde ist. Zeit spielt in Vegas nur eine untergeordnete Rolle, daher ist es egal, ob man mal den Tag verschläft. Es hängt natürlich alles vom Plan ab, was man so vorhat.

stellenweise hervorragenden Angeboten.

Dennoch sollte man nicht blindlings jedes Angebot annehmen. Ein wenig muss man schon noch darauf achten, was man kauft. Der Food Court sorgt zudem für das leibliche Wohl. Man hat ausreichend Auswahl. Nur gesund geht hier nicht wirklich gut. Aber das ist halt Amerika.

Das Outlet ist in jedem Fall einen Besuch wert und ebenfalls über die Pendelbusse erreichbar.

Fazit:

Eine Woche Vegas ist für mich immer eine Reise wert. Wenn man die Nationalparks gesehen hat, kann man die Sache ganz gechillt angehen und sich vom eigentlichen Vegas-Flair treiben lassen. Ein wenig zocken, feiern und die Uhrzeit „Uhrzeit“ sein lassen. Die perfekte Tour für einen Tapetenwechsel, der krasser nicht sein könnte.

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