Herzlich Willkommen in unserer Reisewelt

Auf auf zu neuen Ufern. Mal ganz verrückt im All-inclusive Pauschalurlaub. Ob das was für uns ist? Erfahrt es hier:

Letzter Tag

26.5.

Wir haben nun auch die letzte Nacht und den Frühsport hinter uns gebracht. Trotz guter Betten schläft es sich im Urlaub natürlich nicht wie im eigenen Bett. Daher freuen wir uns auf unsere vier Wände.

Der Check-out verlief reibungslos. Wir haben uns kurzfristig entschieden mit dem Taxi zum Flughafen zu fahren, um die „Bummeltour“ vorbei an allen Hotels zu umgehen. Wie wir erfahren haben, ist der Abfertigungsaufwand am Flughafen höher als normal. Daher schadet es nicht etwas mehr Zeit mitzubringen. 

Das nächste Mal Ägypten gestalten wir sicher anders. Wir wollen einfach mehr von diesem tollen Land erleben. 

Unser Reisefazit findet ihr unten auf der Seite.

Tag 8

25.05.

Cleopatra Bazar - Hurghada
Cleopatra Bazar – Zentrale Stelle für Souvenirs

Heute ist unser letzter Tag in Hurghada und diese vermutlich der erste Urlaub sein, an dem wir nicht wehmütig die Heimreise antreten. Das hat aber rein gar nichts mit dem Land zu tun – im Gegenteil. Wir würden gerne noch viel mehr über Ägypten, die Menschen hier und ihre Kultur kennen lernen. Zum einen wussten wir aber im Vorfeld nicht, welche Möglichkeiten man doch tatsächlich hat und zum anderen bliebe uns bei einer Woche einfach nicht die Zeit.

Wir haben das Glück, dass wir über einen Bekannten von Helli, der sich zufällig auch momentan geschäftlich im Albatros Beach Hotel befindet, einige Kontakte zu Einheimischen aus der Touristikbranche knüpfen und viel über die Möglichkeiten erfahren, die sich hier bieten. Das hört sich alles unfassbar spannend an und wäre genau unser Ding. Vielleicht müssen wir einen Urlaub der anderen – uns gewohnten Art – noch einmal für hier ins Auge fassen und uns nicht von den Pauschalaussagen wie „in Ägypten kannst du das Hotel nicht verlassen, das ist viel zu gefährlich“ ausbremsen lassen. 

Eingang Senzomall Hurghada
Eingang Senzomall

Da wir heute mal etwas anderes sehen wollen, buchen wir über das Hotel ein Taxi, welches uns zum nahe gelegenen Einkaufszentrum Senzomall und anschließend zum Bazar Cleopatra bringt. Das klappt hervorragend. Wir bummeln zwei Stunden durch die Mall und werden sogar in dem ein oder anderen Geschäft fündig. Außerdem kaufen wir ca. 2 kg Gewürze (Chili, Paprika, Zimt, Curry, Pfeffer) und einen großen Beutel rote Linsen zu einem unschlagbaren Preis von nicht mal 10 Euro.

Gewürzauswahl im Spinneys Supermarkt

Darauf gönnen wir uns ein leckeres Eis von Cold Stone. Angeblich das beste Eis der Gegend. Wir kennen zwar nur das Eis aus dem Hotel, aber das hier übertrifft so Einiges. 

Der Taxifahrer sammelt uns zum vereinbarten Zeitpunkt wieder ein und wir fahren ca. 5 Minuten zum Bazar. Nach ungefähr einer Stunde sind wir allerdings fix und fertig vom Handeln und Diskutieren und haben unser letztes Geld erfolgreich an die ägyptischen Budenbesitzer gebracht – für Dinge, die wir ohnehin nicht brauchen. Aber ist es so nicht immer mit den Souvenirs?

Immerhin können wir so noch den Nachmittag am Pool verbringen, bevor es zum letzten Abendessen geht. Heute nehmen wir ausnahmsweise am Abendprogramm teil, aber nur, weil das DFB-Pokalfinale übertragen wird. Anschließend folgt ein Karaokeabend. Immerhin haben sich sage und schreibe fünf Personen gefunden, die ihre Gesangskünste zum Besten geben wollen. Die meisten von ihnen haben offensichtlich schon ein wenig zu tief ins Glas geschaut und leider lässt sich an den Darbietungen nichts Positives finden. Und so verabschieden wir uns an diesem letzten Abend. 

Tag 6 und 7

23. und 24.5.

Die beiden Tagen lassen sich einfach zusammenfassen: Pool Punkt!

hurghada albatros beach pool
Pooltime

Wie eigentlich jeden Tage haben wir unsere Doppeleinheiten Sport erfolgreich und motiviert durchgezogen. Glücklicherweise gibt es nicht allzu viele Sportbegeisterte hier und wir haben das Gym fast für uns alleine und können uns richtig austoben. An den täglichen Wahnsinn Nahrungsaufnahme haben wir uns mittlerweile gewöhnt und einen Weg gefunden, halbwegs entspannt und satt aus dem Chaos wieder rauskommen.

Wir lassen uns einfach in einem der beiden Restaurants im Erdgeschoss nieder, diese sind aufgrund der geringeren Auswahl am wenigsten gut besucht. Wir suchen unser Essen dann sowohl dort, als auch in den drei weiteren auf der ersten Etage zusammen. Dauert ein bisschen länger, aber wir können ungestört und ohne unangenehmen Geräuschpegel speisen. 

Ansonsten haben wir uns eine schöne Zeit mit unserem Einhorn und der Unterwasserkamera im Pool gemacht. So Unterwasserbilder sind schon ne feine Sache und bringen uns immer wieder erneut so richtig tränenreich zum lachen.

Tag 3, 4 und 5:

20.05.

Hotel Beach Albatros Hurghada
Hotel Beach Albatros Hurghada

Der Tag beginnt mit Frühsport. Das lange Schlafen haben wir verlernt. Nach einem ordentlichen Training begeben wir auf direktem Weg zum Frühstück. Hier herrscht keine Kleiderordnung – egal zu welcher Tageszeit. Und so fallen wir unserem Sportdress gar nicht auf. Da gibt es weitaus schlimmere und grenzwertigere Outfits. Auch beim Frühstück herrscht der übliche Stressfaktor. Wir hatten gehofft, dass sich das nach dem Wochenende legt, aber Pustekuchen. Inmitten der hungrig hetzenden Meute versuchen wir unseren Milchreis zu futtern. Der ist mit Abstand das beste, was das Frühstück zu bieten hat.

Den Tag verbringen wir ganz entspannt am Haupt-Pool. Hier ist gut was los: Animation, Morning-Stretching, Zumba, Bauchtanz, Step-Aerobic, Dart, Aquagymnastik und vielen mehr. Für jeden ist was dabei. Wir halten uns aber dezent zurück und genießen die Zeit mit unserem aufblasbaren Einhorn „Lisbeth“ im Pool. 

Lisbeth und wir am Pool

Tumultartige Szenen spielen sich plötzlich ab. Scheinbar haben zwei Streithähne das letzte alkoholische Getränk in der prallen Sonne nicht vertragen. Es fliegen Tische und die übelsten Schimpfworte fallen. Die beiden können nur durch etliche Hotelangestellte beruhigt werden. Verletzt wurde offenbar niemand. Liegt vermutlich an den den gut gepolsterten Strohstühlen. 

Viel passiert an diesem Tag nicht mehr. Es gibt weniger gutes Mittagessen, eine zweite Sporteinheit und dann steht das Abendessen an. Mittlerweile hat sich die Schlacht am warmen und kalten Buffet zum reinen Überlebenskampf entwickelt und ist für uns Stress pur. Wir werden fast überrannt und wenn wir uns nicht beeilen, gehen wir leer aus, denn die Speisen werden nicht wirklich zeitnah wieder aufgefüllt. In der Realität sieht das Ganze ungefähr so aus, dass wir nicht mal mehr unseren Tisch unbeaufsichtigt lassen können. Wenn wir beide gleichzeitig auf Nahrungssuche gehen, ist der Tisch bei Rückkehr abgeräumt und im schlimmsten Fall auch schon neu belegt, trotz unserer zurückgelassenen Getränke, die als Platzhalter dienen sollten. Jetzt essen wir dann eben nacheinander oder alternativ gemeinsam im Stehen.

Da wir müden Krieger gegen 23 Uhr einschlafen, ist leider auch nix mit In-den-Geburtstag-Reinfeiern. Aber das war uns im Prinzip schon von Anfang an klar. 

21.05.

Elite-VIP-Tour Hurghada
Elite-VIP-Tour Hurghada

Was gibt es Schöneres, als von einem Happy-Birthday-singenden Helli geweckt zu werden. So Einiges! Aber ich habe keine Wahl und freue mich natürlich. Und wie liebevoll er dieses Lied morgens um 6 Uhr in meine Richtung säuselt … 

Heute geht es auf „Elite-VIP-Schnorchel-Tour“. Wir werden um 08:25 Uhr abgeholt und fahren ca. 20 Minuten zum Hafen in Hurghada. Dort sollen wir ja auf dieses ultimative Schiff steigen. Wir sind überrascht, wie schick das Boot ist. Das ist tatsächlich eine Art Yacht und wir freuen uns auf den Tag. Insgesamt sind noch 23 andere Touris an Bord, manche anstrengender als andere, aber das kennt man ja.

Zufrieden am Sonnendeck
Zufrieden am Sonnendeck

Die meiste Zeit sonnen wir uns an Deck. Auf dem Weg zum ersten Schnorchel-Riff können wir sogar einige Delfine beobachten. Das Schnorcheln an sich ist ganz gut, die Korallenriffs sind noch recht gut in Takt und die Farben leuchten wunderbar unter Wasser. Mit den Seychellen oder den Malediven kann das Rote Meer unserer Meinung allerdings trotzdem nicht mithalten. Aber das sei nur für das Schnorcheln gesagt. Wir werden an Bord ausgiebig bedient und bekocht und das Essen schmeckt sogar besser als im Hotel.

Gegen 15 Uhr kommen wir wieder am Hafen an und werden zurück zum Hotel gebracht. Der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Wir haben schon einige solcher Ausflüge gebucht und dieser gehört auf jeden Fall zu den besten.

Der Abend geht mit weniger gutem Abendessen  zu Ende. Wir müssen gestehen, dass wir an den Abendveranstaltungen des Hotels kein Interesse haben. Dort ist es einfach zu voll und teilweise sind alle Plätze belegt. Nach „Ölsardinen in der Dose-Feeling“ steht uns einfach nicht der Sinn. 

23.05.

Und täglich grüßt das Murmeltier. Sport, Milchreis-und-Obstsalat-Frühstück und anschließend mit dem Einhorn im Schlepptau zum Pool. Heute ist es extrem heiß und in der Sonne kaum auszuhalten. Fast schon frittiert, wollen wir uns endlich im Pool abkühlen, dann die Schocknachricht: Der Pool ist vorerst gesperrt. Ein Kind hat ein Häufchen im Pool auf Reisen geschickt. Wie kann denn nur so etwas passieren? Nun ja, dann müssen wir noch ein wenig garen. Nach ca. einer Stunde wird das Becken wieder freigegeben und wir können endlich planschen. Das wurde auch Zeit.

Auf den Schreck erstmal nen Kaffee!

Während wir anschließend auf unseren Liegen trocknen, mischen sich die Animateure unters Volk. Um uns herum werden die jüngeren Touris für einen Diskothekenbesuch in Hurghada angeworben. Das Interesse hält sich in Grenzen und mittlerweile hat man sich zu uns durchgekämpft. Uns weist man aber netterweise nur auf den heutigen Tanzabend im Hotel ab 21 Uhr hin. Schönen Dank auch, jetzt haben wir auch verstanden, dass wir alt sind.

Eigentlich wollen wir diesen Tanzabend aus Trotz boykottieren. Zufälligerweise wird aber vor unserer Nase einer der begehrten Plätze beim Abendprogramm frei und so schnuppern wir in die angepriesenen Tanzeinlagen. Aber nur kurz, ist nicht so unser Ding. Wir verabschieden uns für heute in den Feierabend. 

Kurzes Vorwort: Wie Ihr wisst sind wir eher die unternehmungslustigen Roadrunner, die auf Rundreisen stehen. Doch diesmal ist alles anders. Der nächste große Trip steht erst im September an. Dann geht es für 3 Wochen nach Afrika. Da die Zeit bis September unwahrscheinlich lang erscheint und wir dringend einen Tapetenwechsel brauchten, haben wir uns für eine relativ kostengünstige Reise nach Hurghada (Ägypten) entschieden. 

Tag 1 und 2:

Beach Albatros Resort Poolview
Beach Albatros Resort

18.05.

Endlich, der lang ersehnte Kurzurlaub steht an. Pünktlich starten wir von Düsseldorf aus Richtung Süden. Der Pilot bringt es kurz und knackig auf den Punkt „über Mönchengladbach und Wuppertal geht es dann nach Hurghada“.  Ohne große Verspätung setzen wir in Hurghada auf und freuen uns aufs Beach Albatros Resort. Der erste Eindruck ist schon mal nicht so schlecht, obwohl die Begrüßung des Hotelpersonals nicht besonders herzlich, sondern eher professionell und bürokratisch abläuft. Der Empfang hätte durchaus etwas herzlicher sein können. Mit einer Übersichtskarte in der Hand, sind wir ziemlich auf uns alleine gestellt.

Unser Zimmer liegt soweit von der Rezeption und dem Zentrum des Hotels entfernt, dass wir mit dem Auto dorthin gebracht werden. Alleine das ist ein Hinweis auf die Größe des Komplexes. Das Zimmer ist, bis auf die Lage, sauber und durchaus akzeptabel. Uns hegt der Gedanke nach einem Upgrade bezüglich des Zimmers zu fragen, damit wir nicht Gefahr laufen nach 3 Tagen die Nase von der Wanderei zum Hotelzentrum voll zu haben. 

Die äußerst hilfsbereite, deutsche Studentin Celine ist uns an der Rezeption eine wirklich große Hilfe. Sie bietet uns ein Zimmer für 70,- € mehr an. Nicht pro Person, sondern insgesamt für 7 Nächte. Dieses Angebot nehmen wir dann auch gerne an. Der Zimmerwechsel erfolgt am nächsten Tag. 

So, nun zum Essen. Hungrig wie die Löwen gehen wir in die Restaurants. Fünf an der Zahlt findet man hier im Albatros. Wir biegen um die Ecke und zack stehen wir gefühlt in einem Hauptbahnhof. Sowohl die Menschenmenge als auch die Lautstärke erinnern an einen Verkehrsknotenpunkt. Die fünf unterschiedlichen „Stationen“ (mexikanische, mediterrane, deutsche, asiatische und italienische Küche) sind durch den verwinkelten Aufbau des Buffets kaum zu finden. Es kommt einem wie ein Orientierungslauf vor bis man sich den Teller befüllen kann. Und man kann von Glück reden, wenn das Essen dann auch noch warm ist, bis man alles Wünschenswerte gefunden hat.

Die Leute benehmen sich am Buffet, als könne es nur einen geben der satt werden darf – nämlich sie selbst. Manchmal drängt sich uns das Gefühl auf, Urlaub auf dem Bauernhof zu machen und eine Schweinefütterung live miterleben zu dürfen. Es wird wirklich Zeit, dass wir uns akklimatisieren. 

Am Abend schauen wir uns noch kurz den Fitnessraum des Hotels an und sind absolut positiv überrascht. Für ein Hotel ist dieses Gym hervorragend ausgestattet. Top Geräte und sogar mit vernünftigen Kurzhanteln! Wirklich top!

Wir im Gym

19.05.

Am nächsten Morgen sind wir aufgrund des anstehenden Zimmerwechsels positiver gestimmt. Das Zimmer befindet sich im Haupthaus und ist ebenfalls sauber und ausreichend groß. Wir wohnen nun direkt am Pool und haben es nicht mehr weit zum Hotelzentrum. Wieder war die gute Celine eine große Hilfe für uns. 

Wir haben außerdem eine Tour gebucht. Am 21.5. fahren wir an Danis Geburtstag raus zum Schnorcheln und zwar mit der „Elite VIP Tour“. Ich lach mich bei dem Namen immer noch schlapp, vor allem weil diese Tour nur 69,- € pro Person kosten soll. Na ja lassen wir uns mal überraschen. Angeblich soll es mit einer Yacht raus aufs Meer gehen. Wir sind gespannt, ob es sich dabei nicht doch um einen abgewrackten Kutter handelt. Wir werden berichten.

Nach ein paar entspannten Stunden am Pool machen wir uns auf den Weg zum Sport. In dem Gym machte das Training zum ersten Mal im Urlaub überhaupt richtig Bock. 

Im Anschluss geht’s zur „Fütterung“ und danach lassen wir den Tag gemütlich, abseits der Menschenmenge, ausklingen. Scheinbar sind wir nun doch langsam angekommen und können dem Treiben ein wenig entspannter folgen. 

Reisefazit:

Dani’s Fazit:

Zu allererst sei gesagt, dass diese eine Woche vom Erholungsfaktor fast mit keinem anderen Urlaub mithalten kann. Gefühlt, waren wir mehrere Wochen weg. Die einzigen Stressmomente mussten wir lediglich beim Essen erleben. Dennoch hab ich für mich festgestellt, dass der klassische Pauschalurlaub rein gar nichts für mich ist. Auch sind diese typischen Familienhotels (noch) nichts für mich. Ich kann auf die Unruhe und die damit verbundene unvermeidbare Geräuschkulisse ganz gut verzichten. Hier hat sich das – bis auf die Aufenthalte in den Restaurants – ganz gut verlaufen. Und im allerschlimmsten Notfall hätten wir auch zum Ruhe-Pool am Ende der Anlage ausweichen können.

Das Hotel ist sauber, die Poolanlagen wirklich toll und der Service so lala. Das Essen hingegen ist das schlechteste, dass ich bisher erlebt habe. Und ich bin wirklich nicht anspruchsvoll was Essen angeht. Vielleicht ein wenig mehr, als noch vor ein paar Jahren, aber in der Regel bin ich leicht zufrieden zu stellen und es gibt fast nichts, dass ich nicht esse. Hier gestaltete sich das schon schwieriger. Leider musste ich daher zu häufig auf den Nachtisch ausweichen. Den können sie nämlich ausgezeichnet.

Das Hotel wird mich vermutlich nicht wiedersehen. Ägypten hoffe ich hingegen schon. Dann aber auf ganz andere Art und Weise. Ich möchte spätestens an Tag 3 auf Erkundungstour gehen und hab sprichwörtlich „Hummeln im Arsch“.

Bei einer Woche war das natürlich nicht möglich. Außerdem stehen für mich schon immer Kairo und eine Besichtigung der Pyramiden auf den To-Do-Liste. Das wäre von hier allerdings fast nur mit Flug und Übernachtung machbar und das lohnte sich in unserem Fall leider nicht. Daher müssen wir eigentlich noch einmal nach hier kommen. Und jetzt sind wir auch schlauer und wissen grob, wie wir das anstellen könnten. 

So haben wir aber für uns das beste aus dieser Woche gemacht und uns war ja bereits bei Reiseplanung klar, dass dieser Urlaub anders als andere sein und vermutlich nicht zu unseren Highlights gehören wird. Dennoch haben wir viel gelacht und hatten Zeit zum Entspannen und Erholen. Jetzt kann der nächste Urlaub kommen … 

 

Helli’s Fazit:

Für mich war die Woche ähnlich wie für Dani. Es gibt vier Faktoren, die für mich einen ordentlichen Urlaub ausmachen: Essen, Sauberkeit, Service und der Wohlfühlfaktor. 

Die Verpflegung beim Frühstück und Abendessen war eigentlich ganz ok, mehr leider nicht. Richtig schlecht war das die Auswahl beim Mittagessen. Darauf haben wir dann auch zum Ende des Urlaubs hin gerne verzichtet. 

Das Hotel ist, wie Dani schon sagte, wirklich sauber. Da gibt es nichts zu meckern. Die Zimmer sind zwar stellenweise etwas karg eingerichtet, aber eben wirklich sauber. 

Vom Service war ich ehrlich gesagt sehr enttäuscht. Einzige Ausnahme: Celine (Rezeption)

Ich bin ein Typ, der gerne Trinkgeld gibt, wenn der Service stimmt. ABER ich habe ein nachhaltiges Problem damit, dass der Service erst stimmt, wenn man Trinkgeld gibt. Das mag hier vielleicht so üblich sein, ist aber mit meiner Grundeinstellung nicht kompatibel. Hier sehe ich persönlich schon fast das größte Defizit.

Der Wohlfühlfaktor war ok. Leider passte mir das Publikum nicht wirklich. Aber das ist ja eher auch so ein persönliches Ding. 

Zusammengefasst würde ich sagen, dass das Albatros Beach Resort eher ein Familienhotel ist. Kinder kommen hier voll auf Ihre Kosten. Für Unternehmungslustige wie uns, die gerne rumkommen, ist so ein Pauschalurlaub einfach nichts, aber wir sind denke ich auch nicht die Kernzielgruppe dieses Hotels. 

Positivster Punkt: DAS GYM 🙂

Wir haben dennoch sehr tolle Menschen kennen lernen dürfen, mit denen wir in Kontakt bleiben und unseren nächsten Ägyptenurlaub planen. Dieser wird halt nur einen anderen Schwerpunkt haben als dieser hier. (Helli)

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